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13. Mai 2026

Baldramsdorf übt Kritik an Trassenführung

In den meisten der 36 betroffenen Gemeinden von Lienz bis Obersielach wurde laut APG die Trasse für die geplante 380-kV-Leitung bereits ausgehandelt. In einigen Gemeinden sind aber noch grundlegende Fragen ungeklärt, wie z. B. in Baldramsdorf.

Laut Gemeinde Baldramsdorf und Bürgerinitiative sollte die Trasse entweder über den Auwald oder der Nordseite des Goldecks verlaufen. Scrennshot APG

Dort lehnen Gemeinderat und die Bürgerinitiative „Baldramsdorf – 38 kV Stromleitung“ eine mitten durch das Tal verlaufende Trassenführung ab und fordern eine Prüfung einer am Nordhang des Goldecks verlaufende Trasse durch den Wald. „Für ein Infrastrukturprojekt dieser Größenordnung ist ein nachvollziehbarer und fairer Beteiligungsprozess unerlässlich“, heißt es in einem gemeinsamen Schreiben. Gefordert wird eine ernsthafte Prüfung der Waldtrasse sowie ein Treffen mit den Projektverantwortlichen der APG.

"Info"-Veranstaltungen 

Währenddessen äußern sich auch mehrere Mittelkärntner Bürgerinitiativen gegen die geplante Stromleitung. Aktuell lädt die Initiative „Gegenstrom 380kV Kärnten – Osttirol“ und der Verein „LKoS“ zu einer offenen Diskussionsrunde nach Wernberg (Villach) und in Treffling (Seeboden, am 21. Mai, 19 Uhr, Trefflinger Wirt), wo Landwirte und Betroffene aus Salzburg, wo die 380-kV-Leitng bereits besteht, von ihren Erfahrungen berichten.

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