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29. April 2026

Kann Oberkärnten von der Koralmbahn profitieren?

Im „Drauforum Oberdrauburg“ fiel der Startschuss für das „Regionale Entwicklungsleitbild Spittal”.

Wo soll sich Oberkärnten in Zukunft hin entwickeln? Der Frage geht man mit den Entwicklungsleitbildern nach. V. l.: die LAG-Manager Friedl Veider und Christine Sitter, Adrian Plessin (Abt. 7 Wirtschaft), Bgm. a. D. Johann Windbichler, LR Marika Lagger-Pöllinger, LH-Stv. Martin Gruber, Bgm. Stefan Brandstätter, Bgm. Matthias Krenn (LAG-Obmann Nockregion-Oberkärnten), Katharina Spöck (LAG Nockregion-Oberkärnten) und Gerhard Hoffer (Abt. 10 Ländlicher Raum). Foto: Büro Gruber/Gamper

Sämtliche Regionen Kärntens sollen von der Koralmbahn profitieren und sich weiterentwickeln, sagte Regionalentwicklungsreferent LH-Stv. Martin Gruber vor einem Publikum aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft in Oberdrauburg. Ins Laufen bringen sollen dies die „Regionalen Entwicklungsleitbilder“. Nachdem heuer bereits die Leitbilder für die Regionen Klagenfurt-Umland, Villach-Umland, Völkermarkt und Wolfsberg beschlossen und der Öffentlichkeit vorgestellt wurden, soll der Prozess nun auf Oberkärnten (die Bezirke Spittal und Hermagor) und Mittelkärnten ausgeweitet werden.

Start ab Mai

Ab Mai starten in der Region die Planungswerkstätten mit Bürgermeistern und Amtsleitern. Gestützt auf eine Stärken-Schwächen-Analyse des Johanneum Research wird jede strategische Festlegung – etwa im Bereich der Siedlungsentwicklung, der Daseinsvorsorge oder der Mobilität – räumlich verortet und in tatsächlichen Karten hinterlegt. Die Leitbilder sollen dabei direkt aus den Regionen selbst entstehen und anschließend in die örtlichen Entwicklungskonzepte (OEKs) der Gemeinden einfließen. Künftig sollen diese auch bei Förderentscheidungen des Landes herangezogen werden. Die Regionalen Entwicklungsleitbilder gehen übrigens auf die landesweite Koralmbahnstrategie zurück, die besagt, dass alle Regionen von den neuen Rahmenbedingungen profitieren sollten.

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