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13. Mai 2026

Kultur-Formate vermarkten sich gemeinsam

Oberkärntens Kultur sichtbarer machen - das ist das Ziel einer neuen Kooperation von vier (Ober)Kärntner Kulturformaten, die nun mit dem Slogan „Freu dich“ auch um Koralmbahn-Gäste werben.

In Graz wurde das „Freu dich“-Ticket mit QR-Code, der zu allen Infos führt, präsentiert. V. l.: Katharina Spöck, Nadja Kayali, Florian Eisner, Erika Schuster, Bernhard Zlanabitnig, Julia Schuster und LH-Stv. Gaby Schaunig. Foto: Richard Krämmer

Es sind dies die Künstlerstadt Gmünd, die Musikwochen Millstatt, die Komödienspiele Spittal und der Carinthische Sommer mit ihren Intendanten, bzw. Kuratorinnen Julia Schuster, Bernhard Zlanabitnig, Florian Eisner und Nadja Kayali, die als größte Kulturinstitutionen Oberkärntens, bzw. Villachs eine außergewöhnliche Kooperation eingehen: Anstatt ein eigenes Süppchen zu kochen, will man das große Kulturangebot in Kärnten gemeinsam sichtbar machen – auch bis in die Steiermark. Die „Freu dich“ – Kampagne ist im digitalen und auch im realen Raum bereits gestartet und kürzlich in Graz präsentiert, damit auch das Steirische Publikum von den Kulturangeboten hierzulande ebenfalls Wind bekommt.  Kärnten wird darin als das Land der „Schönen Künste“ vermarktet. Warum zusätzlich eine Kampagne im öffentlichen Raum in Graz? Der Koralmtunnel ermöglicht es Kunst- und Kulturinteressierten aus der Steiermark einfacher denn je, „auf einen Sprung“ nach Kärnten rüberzuschauen, glauben die Projektverantwortlichen.

Großes innerhalb von 40 Kilometer

Was diese Region in engem Radius von nur 40 Kilometer zu bieten hat, sei bemerkenswert. „Hochkarätige Ausstellungen, erstklassiges Musikangebot, herausragendes Theater – all das eingebettet in ein landschaftliches Panorama zwischen See und Berg, teilen Schuster, Zlanabitnig, Eisner und Kayali mit. Der gemeinsame Auftritt hat auch einen wirtschaftlichen Aspekt: Aufgrund eng geschnürter Budgets der einzelnen Kulturanbieter sei eine reichweitenstarke Außenwerbung schwer zu bewerkstelligen. Mit der neuen Dachmarke bündeln die vier führenden Sommer-Kulturbetriebe ihre Kräfte und tragen auch dazu bei, Kärnten als attraktive Tourismusregion nachhaltig zu stärken, sagt neue LAG-Managerin der „Nockregion“ Katharina Spöck, über die das Projekt zu 70 Prozent gefördert wird (20 % kommen vom Land Kärnten, 10 % von den beteiligten Kulturinstitutionen. Insgesamt rund 136.000 Euro). Als zentrale Koordinationsstelle fungiert die Künstlerstadt Gmünd.

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