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03. April 2025

Plöcken-Thema in den Hauptstädten angekommen

Der Plöckenpass bleibt dieses Wochenende aufgrund von intensiven Bauarbeiten geschlossen, zu Ostern soll die Verbindung aber wieder offen sein. Während dessen war eine Kärntner Abordnung bei Infrasturkturminister Matteo Salvini in Rom zu Besuch.

V. l.: Büromitarbeiterin, Schuschnig, Rull, Gruber, Salvini und Mazzolini. Foto: Land Kärnten

Was die Bauarbeiten am Plöckepass betrifft, wird von italienischer Seite von einem „bedeutenden Fortschritt“ gesprochen, so postete zumindest Regionalrätin Cristina Amirante nach ihrer letzten Inspektion am „Passo Monte Croce Carnico“. Die Elektor-Arbeiten seien abgeschlossen, die meisten Leitschienen wieder montiert. Einige Beton- und Asphaltierungsarbeiten stehen noch an. Um diese Arbeiten zu beschleunigen, wurde die Strecke aber wieder für den Verkehr gesperrt - dieses Wochenende 12. Und 13. April inklusive. Laut Amirante sei dies notwendig, um die Öffnung des Passes über Ostern zu gewährleisten.

Plöcken hat Salvinis Aufmerksamkeit

Anfang letzter Woche gab es hingegen ein Treffen zwischen dem Kärntner Straßenbaureferenten LH-Stv. Martin Gruber und dem italienischen Infrastrukturminister Matteo Salvini. Auch der Verkehrslandesrat Sebastian Schuschnig und die regionalen Abgeordneten Bgm. Ronny Rull sowie sein Konterpart aus der Region FVG, Stefano Mazzolini, haben am Treffen teilgenommen. Im Fokus des Treffens stand, wie man gemeinsam für eine langfristig sichere Befahrbarkeit der Passstraße sorgen kann. Die bilaterale Arbeitsgruppe hat bereits mehrere technisch machbare Varianten ausarbeiten lassen. Nun wurden diese Anliegen nach Rom getragen. Mazzolini bekräftigte, dass er der Frage der Alpenübergänge größte Aufmerksamkeit schenke und sich verpflichte, im Einvernehmen mit Wien alle möglichen Optionen zu prüfen, um die grenzüberschreitende Mobilität zwischen den beiden Regionen mittel- bis langfristig zu fördern. „Für die Umsetzung brauchen wir aber in jedem Fall die finanzielle Unterstützung aus Rom und Wien. Insofern war dieses Arbeitsgespräch mit Minister Salvini sehr wichtig“, so Gruber nach dem Treffen. Bei den Regierungsverhandlungen in Wien habe man sich auch dafür eingesetzt, dass der Plöckenpass auf der Agenda landet, berichtete Schuschnig. Darüber hinaus wurde ein weiteres Treffen vereinbart: Matteo Salvini hat sich zu einem Termin mit der neuen Bundesregierung sowie den zuständigen Landesregierungsmitgliedern in Kärnten und Friaul bereit erklärt, sobald eine definitive Empfehlung der bilateralen Arbeitsgruppe zu einer der Ausbauvarianten vorliegt.