Die Rehkitzrettung „Nockregion“ nimmt mit Beginn der Heuernte wieder ihre lebensrettende Tätigkeit auf.
Schnelle und große Mähwerke sind häufig der Tod für Rekhitze, denn sie sind klein und verbergen sich nach der Geburt, die mit dem ersten Grünland-Schnitt zusammenfällt, tagelang im hohen Gras. Hier kommen die Kitzretter der Nockregion ins Spiel. Seit dem Vorjahr rücken sie gemeinsam mit der Jägerschaft und eigens geschulten Drohnenpiloten zur Rehkitzrettung aus. Noch bevor ein Bauer mit seinem Mähwerk zur Mahd ausfährt kann er die Rehkitzretter informieren (Hotline Tel. 04762-33 123 45). Diese überfliegen die zu mähenden Flächen und spüren mithilfe von Wärmebildkameras an den Drohnen die im Gras verborgenen Rehkitze auf und bringen diese fachgerecht in Sicherheit. Die Erfolgsbilanz des Vorjahres kann sich sehen lassen: In nur zwei Monaten wurden im Raum Spittal 181 Rehkitze gerettet. Besonders in der Zeit um Pfingsten hatten die Retter alle Hände voll zu tun: Alleine am Pfingstmontag (2025) waren es eindrucksvolle 53 Tiere, die von den Drohnen entdeckt und von den Jägern in Sicherheit gebracht wurden.