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05. Mai 2026

Spittal gelang „finanzielle Trendwende“

Aus dem für das Finanzjahr 2025 berechnete Minus von einer halben Mio Euro wurde schließlich ein satter Überschuss von 1,4 Mio.

Bgm. Gerhard Köfer und Finanzreferent Vize-Bgm. Willi Koch. Foto: eggspress

Beim Budget-Voranschlag für 2025 war noch ein Minus von knapp einer Million Euro prognostiziert worden. „Mit konsequenter Budgetdisziplin und gezielten Optimierungen ist es uns gelungen, einen Überschuss von 1,4 Millionen Euro zu erwirtschaften. Damit zählen wir zu den wenigen Gemeinden mit einem positiven Ergebnis“, betont Bgm. Gerhard Köfer in der letzten Gemeinderatssitzung. Für die „finanzielle Trendwende“ verantwortlich seinen abermals die Spittaler Betriebe und – wie es der Gemeindechef formuliert – die „wirtschaftsfreundliche Ausrichtung“ Spittals, durch die der Standort in den vergangenen Jahren an Attraktivität gewonnen habe. Neue Betriebe und zusätzliche Arbeitsplätze spiegeln sich auch in den Kommunalsteuereinnahmen wider, die im Vergleich zu 2024 um 364.169 Euro gestiegen sind. „Danke an unsere vielen großen und kleinen Unternehmen, die mit ihrem Engagement maßgeblich zu diesem Ergebnis beitragen“, so der Bürgermeister.

Ersparnis bei Energie

Darüber hinaus konnte durch die Gründung und Teilnahme an Energiegemeinschaften und die eigene Produktion von erneuerbarem Strom rund 220.000 Euro eingespart werden. PV-Anlagen versorgen die Spittaler Kommunalbetriebe, wie die „Drautalperle“ mit Strom. Ein Trinkwasserkraftwerk wurde im Zuge der Erneuerung der Wasserversorgungsanlage Gmeineck miterrichtet. Die in Spittal gesetzten Maßnahmen bewertete laut Köfer auch die Gemeindeaufsicht sehr positiv. „Alle österreichischen Gemeinden stehen derzeit unter erheblichem budgetärem Druck. Umso erfreulicher ist es, dass wir in Spittal dennoch einen so starken Rechnungsabschluss erreichen konnten“, resümierte der Bürgermeister.

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