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06. Februar 2026, Boris Knorr

Lienz: Endspurt beim Hochwasserschutz

Das Hochwasserschutzprojekt an der Isel in Lienz steht kurz vor dem Abschluss und liegt zeitlich voll im Plan.

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Lienz: Endspurt beim Hochwasserschutz
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(v.l.) Leiter des Baubezirksamtes Lienz, Johannes Nemmert, die Lienzer Bürgermeisterin Elisabeth Blanik und Flussbaumeister Peter Mayr von Flussbau iC Foto: Stadt Lienz/Bernd Lenzer

Die Arbeiten am Hochwasserschutzprojekt an der Isel in Lienz befinden sich in der letzten Phase und liegen voll im Zeitplan. Der neue Iselsteg, die Sonnenlounge sowie das Naherholungsgebiet bei der Schlossbrücke sollen zwischen April und Mai fertiggestellt werden. Über drei Jahre hinweg wurde jeweils in den winterlichen Niedrigwasserphasen im Bachbett der Isel gearbeitet. Unter der Leitung des Baubezirksamtes Lienz und des Bauamtes der Stadtgemeinde entstand eines der größten Hochwasserschutzprojekte Tirols der vergangenen Jahre. Bürgermeisterin Elisabeth Blanik spricht von einem bautechnischen Kraftakt, der jedoch langfristige Sicherheit für kommende Generationen gewährleiste.

Begleitend zum Hochwasserschutz wurden auch Maßnahmen zur Steigerung der Lebensqualität umgesetzt, darunter neue Fußgängerbereiche, der Iselsteg und eine Isellounge. Zusätzlich entsteht bei der Schlossbrücke ein neuer ökologischer Naherholungsraum mit einem Seitenarm der Isel. Laut Baubezirksamtsleiter Johannes Nemmert wird das Bachbett Ende April wieder freigegeben, im Mai folgen die letzten Arbeiten. Verzögerungen gibt es lediglich am rechten Iselweg, wo unabhängig vom Hochwasserschutz eine umfassende Straßenerneuerung erfolgt.

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