„Der letzte Sarkophag“ war lange Zeit unauffindbar. Das Werk wurde 2024 in der Peggetz gefunden. Die Vorstudie zur Großplastik wird auf Schloss Bruck ausgestellt.
Im Jahr 2024 klingelte bei Bürgermeisterin Elisabeth Blanik das Telefon. Die Mitarbeiter des Bauhofs waren dran – mit der Botschaft: „Do is wos.“ Doch was war es? Blanik fuhr in die Peggetz. Ihre Reaktion: „Das schaut nach einem Kunstwerk aus.“ Und es war ein Kunstwerk. Eines, das über Jahre verschollen war. Fritz Tiefenthaler, Bildhauer aus Matrei i.O. schuf es – vier Tonnen schwer. Doch was weiß man über das Kunstwerk? Es handelt sich um einen Betonguss mit Bleieinlage, vier Tonnen schwer. Die Maße: 4m x 1 m x 0,8 m. Von Tiefenthalers Atelier in Simmering wurde es seinerzeit in die Städtische Galerie nach Lienz gebracht. Seit der Schließung der Galerie galt das Werk als verschollen. 20 Jahre später, als es die Bauhof-Mitarbeiter gefunden hatten, wurde es nach Matrei gebracht, wo es mit Hilfe der Firma Trost Metall restauriert wird.
Allerdings: Es gibt vom Werk auch eine Vorstudie – also eine Kleinfassung. Und genau diese wird in der aktuellen Ausstellung auf Schloss Bruck gezeigt. „Fritz Ruprechter & Fritz Tiefenthaler – MEHR ALS NICHTS“ heißt sie. Die Vernissage findet am heutigen Freitag um 19 Uhr statt.
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