Österreichischer Alpenverein fordert mehr Verbindlichkeit beim Klimaschutz. Präsident Wolfgang Schnabl betont Bedeutung von Natur und Gemeinschaft, Alpenvereinsjugend verlangt klare Konsequenzen bei verfehlten Klimazielen.
Klimaziele und Verantwortung
Schmelzende Gletscher, Wasserknappheit und steigende alpine Risiken zeigen die Folgen des Klimawandels. Der Alpenverein will selbst mit gutem Beispiel vorangehen und bis 2033 klimaneutral werden.
Die Alpenvereinsjugend unterstützt das geplante Klimagesetz mit dem Ziel der Klimaneutralität Österreichs bis 2040. Elke Bernhard fordert jedoch verbindliche Konsequenzen, wenn die Ziele nicht erreicht werden. Junge Menschen müssten bei Entscheidungen über ihre Zukunft stärker mitreden können.
Auch das Ehrenamt ist ein zentraler Bestandteil der Vereinsarbeit: Rund 25.000 Freiwillige engagieren sich für Wege, Hütten, Jugendarbeit und Naturschutz.
INFOS (laut Aussendung vom Alpenverein)
Der Alpenverein wurde 1862 gegründet. Der Alpenverein ist der größte alpine Verein und die größte Jugendorganisation Österreichs. Er motiviert Menschen zur Ausübung verschiedener Bergsportarten wie Wandern, Bergsteigen, Klettern, Skitouren, Mountainbiken und bildet sie dafür aus. Neben seiner Expertise
stellt er auch die erforderliche Infrastruktur wie Alpenvereinshütten, Wege und Kletteranlagen bereit. Als „Anwalt der Alpen“ sorgt er dafür, dass die Natur in ihrer Schönheit und Ursprünglichkeit erhalten und auch in Zukunft allgemein zugänglich bleibt.