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07. Juli 2026, Boris Knorr

Virger Rosenkranzspiel kehrt zurück

Nach jahrelanger Suche ist das verschollen geglaubte Virger Rosenkranzspiel wieder aufgetaucht und soll 2029 als Freilichttheater zurückkehren.

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Virger Rosenkranzspiel kehrt zurück
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Team der Projektgruppe Dimas / Freilichtaufführung Virgen vl. Josef Dichtl, Norbert Mladeck, Fritz Joast, Toni Bernhart, Harald Mair, Kathrin Mariacher, Helene Köfler und Bürgermeister von Virgen Dietmar Ruggenthaler

Das lange Zeit verschollen geglaubte Originalmanuskript des Virger Rosenkranzspiels ist wieder aufgetaucht. Der Text aus dem Jahr 1675 wurde nach jahrelanger Suche im Bestand des Museums Schloss Bruck in Lienz entdeckt, wo er falsch eingeordnet worden war. Präsentiert wurde die Wiederentdeckung dieser Woche auf Schloss Bruck. Maßgeblich an der Suche beteiligt war der Virger Kulturförderer Fritz Joast, der sich über Jahre intensiv um den Verbleib des historischen Manuskripts bemüht hatte. Das Virger Rosenkranzspiel zählt zu den bedeutendsten Theaterzeugnissen Osttirols und erzählt die Geschichte des jungen Dimas, der nach einer Verführung durch den Teufel durch seinen Glauben und das tägliche Rosenkranzgebet Erlösung findet. Die Theatergruppe Rabensteiner Virgen plant nun, das historische Stück im Sommer 2029 als Freilichtaufführung neu zu inszenieren und zugleich behutsam für ein heutiges Publikum zu bearbeiten.

Die Textfassung übernimmt der Literaturwissenschaftler und Theaterautor Toni Bernhart, für die Regie konnte Norbert Mladek gewonnen werden. Die Vorbereitungen für das Großprojekt laufen bereits. Mit der Wiederentdeckung des Originalmanuskripts und der geplanten Neuinszenierung soll ein bedeutendes Stück Osttiroler Theatergeschichte für künftige Generationen bewahrt und neu erlebbar gemacht werden.

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