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02. Oktober 2026, Radio Osttirol

Zivilschutztag testet Tirols Warnsysteme

Tirol überprüft am Samstag seine Warnsysteme: Neben Sirenen wird auch eine Testwarnung auf Mobiltelefonen ausgelöst.

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Zivilschutztag testet Tirols Warnsysteme
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Grafik: Land Tirol

Am Samstag, 3. Oktober, werden beim Zivilschutztag in Tirol wieder alle 1.025 Zivilschutzsirenen getestet. In Osttirol sind dabei 119 Sirenen im Einsatz.

Zwischen 12 und 12.45 Uhr werden die verschiedenen Sirenensignale von der Probe bis zur Entwarnung ausgelöst. Parallel dazu wird zwischen 11.45 und 13.15 Uhr auch das Bevölkerungswarnsystem AT-Alert auf Mobiltelefonen getestet.

Der Zivilschutztag soll neben der technischen Überprüfung vor allem über die Bedeutung der Warnsysteme und das richtige Verhalten im Ernstfall informieren. Erstmals werden die Testwarnungen auch auf rund 200 VVT-Fahrplananzeigen sowie digitalen Werbetafeln angezeigt.

Die Bevölkerung wird außerdem dazu aufgerufen, die eigene Vorsorge zu überprüfen und etwa ausreichende Vorräte für eine Woche zu Hause zu haben.

Landesinformation:

Überblick Zivilschutzsirenen Tirolweit: 1.025   (Lienz: 119)

AT-Alert: Warnungen direkt aufs Mobiltelefon

Das Bevölkerungswarnsystem AT-Alert informiert Betroffene im Ernstfall direkt über das Mobiltelefon – ohne App und ohne Anmeldung. 

  • SCHNELL: Warnung innerhalb weniger Sekunden direkt aufs Mobiltelefon
  • NIEDERSCHWELLIG: Keine App und keine Anmeldung notwendig
  • ZIELGERICHTET: Erreicht alle Menschen im Gefahrengebiet – auch TouristInnen
  • ANONYM: Ohne Telefonnummern oder personenbezogene Daten

So funktioniert AT-Alert:

  • Gefahr erkennen: Eine zuständige Behörde erhält Informationen über eine mögliche oder bestehende Gefahr und entscheidet über die Warnung.
  • Warngebiet festlegen: Das betroffene Gebiet, die passende Warnstufe und der Meldungstext werden festgelegt.
  • Meldung aussenden: Mobilfunkbetreiber verbreiten die Warnung über die ausgewählten Mobilfunkzellen.
  • Menschen informieren: Empfangsbereite Mobiltelefone im Warngebiet zeigen die Meldung mit Informationen und Verhaltensempfehlungen an.

Alle Infos zu AT-Alert: www.tirol.gv.at/at-alert 

Handeln im Ernstfall 

  • Ruhe Bewahren 
  • Offizielle Informationen einholen (beispielsweise über Website und Social-Media-Kanäle des Landes Tirol)
  • Anweisungen der Behörde bzw. Handlungsempfehlungen befolgen 
  • Notrufnummer für akute Notfälle freihalten 

Vorbereitung durch richtige Bevorratung

Haben Geschäfte aufgrund einer Krise geschlossen oder ist es einem selbst nicht möglich, das Haus für längere Zeit zu verlassen, bedarf es eines ausreichenden Vorrats an Lebensmitteln und Getränken. Grundsätzlich sollte jeder Haushalt eine Woche ohne Einkaufen und ohne Strom auskommen.

Tipps zur Bevorratung: 

  • Lebensmittel wählen, die man im Notfall auch kalt essen kann.
  • Besonders lang haltbare, hochwertige und leicht verdauliche Lebensmittel bevorraten.
  • Lebensmittel möglichst kühl, trocken und lichtgeschützt lagern.
  • Ablaufdatum regelmäßig prüfen.
  • Auf eventuell notwendige Spezialnahrung für Babys, kranke und ältere Menschen sowie auf Tierfutter für Haustiere nicht vergessen.
  • Vorrat an Getränken aufbauen ((Mineral)-Wasser und Fruchtsäfte in Verbundpackungen sind aufgrund der langen Haltbarkeit besonders für einen Getränkevorrat geeignet).

Links (PDF):

 

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