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08. Oktober 2026, Radio Osttirol

Brandschutz beginnt schon bei der Vorsorge

Tirol rückt zum Brandschutztag den vorbeugenden Brandschutz in den Mittelpunkt und setzt dabei verstärkt auch auf qualifizierte Fachkräfte.

LHStv Josef Geisler: „Brandschutz geht uns alle an. Schon mit einfachen Maßnahmen und einem bewussten Umgang mit möglichen Gefahrenquellen lässt sich das Risiko eines Brandes deutlich reduzieren." Foto: Land Tirol/Die Fotografen

Anlässlich des heutigen Brandschutztages am 9. Oktober erinnert das Land Tirol an die Bedeutung des vorbeugenden Brandschutzes. Rauchwarnmelder in Wohnräumen und Fluchtwegen können im Brandfall frühzeitig warnen und wertvolle Zeit verschaffen. Sie sollten jedoch auch regelmäßig mit der Testtaste überprüft werden.

Auch brennende Kerzen und offenes Feuer dürfen nicht unbeaufsichtigt bleiben, Elektrogeräte sollten bei Nichtgebrauch möglichst stromlos sein und Asche vollständig ausgekühlt entsorgt werden. Feuerlöscher müssen in Österreich sowohl in Betrieben als auch in Privathaushalten alle zwei Jahre von einem zertifizierten Sachkundigen überprüft werden. Brandschutz beginnt laut Land aber bereits bei der Planung von Gebäuden. Am Tiroler Bildungsinstitut Grillhof wurden seit Ende 2024 rund 120 hochbautechnische Sachverständige unter anderem im Brandschutz qualifiziert. Der nächste Zertifikatslehrgang startet im Jänner 2027 und soll dazu beitragen, Brandschutzanforderungen frühzeitig zu berücksichtigen und Bauverfahren effizienter abzuwickeln.

Factbox: Brandschutz-Check für zuhause

  • Rauchwarnmelder kontrollieren: Funktion regelmäßig mit der Testtaste überprüfen.
  • Richtig positionieren: Zumindest einen Rauchwarnmelder in Wohnräumen und Gängen, die als Fluchtwege dienen, am höchsten Punkt des Raumes montieren.
  • Kerzen im Blick behalten: Brennende Kerzen und offenes Feuer niemals unbeaufsichtigt lassen.
  • Elektrogeräte prüfen: Geräte bei Nichtgebrauch nach Möglichkeit stromlos schalten und defekte Geräte nicht weiterverwenden.
  • Asche sicher entsorgen: Nur vollständig ausgekühlte Asche in den Abfall geben.
  • Im Ernstfall: Gebäude verlassen, andere Personen warnen und die Feuerwehr über den Notruf 122 verständigen.

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