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20. März 2026

Florian Obermoser über den "Zahlschein"

Florian Obermoser leitet die Kirchenbeitrags-Servicestelle in Lienz. Aktuell erhalten viele Gläubigen den alljährlichen Brief. Wir sprechen im Interview über Sorgen der Menschen, Lösungen und die Rolle von Glauben und Kirche im Jahr 2026.

Im Interview spricht Florian Obermoser auch über den Tod seines Vaters. Foto: Michael Egger

Aktuell werden die Briefe zum Kirchenbeitrag an die Gläubigen verschickt. Wie oft klingelt bei dir derzeit das Telefon?
In dieser Zeit klingelt das Telefon tatsächlich öfter als sonst. Viele Menschen haben Fragen zu ihrem Beitrag oder möchten einfach verstehen, wie sich dieser zusammensetzt. Manche melden sich auch, weil sich ihre Lebenssituation verändert hat – etwa durch Pension, Arbeitswechsel oder familiäre Veränderungen. Unser Ziel ist dann immer, gemeinsam eine gute und faire Lösung zu finden.

Die Teuerung trifft viele Menschen, auch in Osttirol, hart. Hast du Verständnis dafür, dass manche den Brief der Diözese vielleicht gar nicht öffnen?
Ja, dafür habe ich großes Verständnis. Mir ist auch bewusst, dass in manchen Situationen der Kirchenbeitrag nicht Priorität hat. Viele Menschen stehen derzeit finanziell unter Druck. Deshalb ist es mir wichtig zu sagen: Man muss mit solchen Sorgen nicht allein bleiben und beim Kirchenbeitrag soll von niemanden Unzumutbares verlangt werden.

Das heißt, niemand muss austreten, weil er den Beitrag nicht zahlen kann?
Das ist meine Botschaft. Wir versuchen immer, gemeinsam eine Lösung zu finden – etwa durch Anpassungen, monatlichen SEPA-Lastschriften oder andere Möglichkeiten.

Das gesamte Interview lesen Sie in der aktuellen Print-Ausgabe des Osttiroler Boten.

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