Elisabeth Blanik ist seit 15 Jahren Bürgermeisterin von Lienz – und wurde kürzlich 60. Im großen Interview spricht sie über das Sparen, den Hauptplatz, das Kaufhaus-Areal und den Kultursaal.
Sie hatten kürzlich ihren 60. Geburtstag. Haben Sie ordentlich gefeiert?
Große Feste mag ich eigentlich nicht so gern. Aber der 60er hat mich in eine Situation gebracht, in der es doch recht ausgiebig war: open house bei mir daheim.
Es gibt noch ein Jubiläum – seit 15 Jahren sind Sie Bürgermeisterin. Welche Schulnote würden Sie Ihrer Amtszeit geben?
Mir selbst eine Note zu geben, wäre unfair.
Versuchen wir es in Worten.
Es war eine bereichernde und spannende Zeit, in der ich unglaublich viel gelernt habe – vor allem auch bei den großen Projekten, die angestanden sind – zuerst das Schwimmbad, dann die Nordschule. Die Herausforderungen rund um Covid und den Ukraine-Krieg waren jedoch grenzwertig anstrengend. In Summe war es aber eine schöne Zeit.
Was hat die Zeit so schön gemacht?
Die 15 Jahre waren geprägt von einem wirklich guten Miteinander – über alle Fraktionen hinweg.
Tirols Gemeinden haben kaum finanziellen Spielraum. Wie würden Sie das Verhältnis zwischen Verwalten und Gestalten beziffern?
Ich habe eine Gemeinde übernommen, in der immer sehr konservativ gewirtschaftet wurde. Stadtkämmerer Peter Blasisker, er ist jetzt ja in Pension, hat mir von Anfang an klargemacht, dass die Kasse sehr begrenzt ist. Und nicht nur mir, sondern allen Gemeinderäten und Gemeinderätinnen.
Hätten Sie als sozialdemokratische Bürgermeisterin nicht einen progressiveren Weg in Lienz einschlagen können?
Der Weg war progressiver als bei meinem Vorgänger. Für die Nordschule hatten wir schon 2009 einen Architektenwettbewerb – und beim Schwimmbad machte mir der Geschäftsführer von Anfang an klar, dass Gefahr in Verzug ist. Mein Zugang war vor allem projektbezogen, aber immer noch nach der Devise von Hubert Huber: Notwendig-nützlich-angenehm.
Im Osttiroler Bote erschien zuletzt eine Story, welche Bürgermeister auch bei der Wahl 2028 wieder antreten wollen. Ist mit Ihnen zu rechnen?
Wenn die Frage ist, ob ich amtsmüde bin, kann ich das klar mit einem Nein beantworten. Wir haben gerade einige Themen besprochen, die ich gerne umsetzen würde. Aber ganz ehrlich, ich bin jetzt 60. Aber wenn die Gesundheit und meine Fraktion mitspielt: Warum nicht? Aber derzeit macht es mir Spaß, Bürgermeisterin von Lienz zu sein.
Das gesamte Interview lesen Sie in der aktuellen Print-Ausgabe auf den Seiten 10 und 11. Die Themen: Verkehr, Stadtsaal, Hauptplatz, Landtagswahl 2027.
Mobilitätszentrum Bahnhof!
Schwimmbad!
Hauptschule Nord!
Hochwasserschutz und neuer Inselsteg!
Pflasterung und Verkehrsberuhigung!
Schwestern Schulheim!
Tiefgarage Krankenhaus!
Universität!
Es gibt noch vieles und wir reden da von 300 mio.wertschoepfung!
Aber was Lienz in den letzten 15 Jahren alles zum guten verändert hat, daß zu sehen ist die Realität!
Niemand zuvor hat so viele große Projekte gestemmt, daß kann ihr keiner nachmachen!
Fängt einmal an aufzuzählen was alles neu geworden ist!!!
sich sichet tausende Menschen in ihrer Gemeinde wünschen !
Die grosses Busse in der Stadt sind sinnlos und nicht verkehrsberuhigend.
Auch gegenueber Mitmenschen ist ihre Sympathie nicht immer gegeben.
Ein wenig abgehoben.
Die Verkehrssituation in Lienz laesst zu wuenschen debris.
Abgaswerte sagen vieles aus.
Auch gegenueber mir als langjaehriger Funktionaer und bis vor kurzem langjaehriges Mitglied ihrer Partei hat sich Frau Blanik nicht vorzueglichst gegenueber meiner behinderten Tochter gezeigt.
Das isf Poltik.
Viel Geld - nette Bilder im Osttiroler - nicht immer sympathisch - njcht immer ein Ohr fuer normals Gedankentum.
Am besten Sie geht in Ruhestand.
Wos wird für die Jugend gemocht?? Nix. Wenn schlechtes Wetter is, donn gibs bei uns nur das Hallenbad. Und des is donn glei voll. Und wos donn?? Gibs nix. Oanfoch nur schode.
nachdenken,überlegen....und dann Reden!!