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29. September 2026

Gehen zwei Nikis nach Osttirol?

Aktuell stimmen Österreichs Sportjournalisten ab, wer die begehrte Auszeichnung erhält. Mit Felix Gall, Lilli Tagger und Benjamin Karl hat Osttirol drei heiße Eisen.

Die Trophäen für Österreichs Sportler des Jahres heißen "Niki" – benannt nach Motorsportlegende Niki Lauda. Foto: GEPA pictures

Am 15. Oktober ist es soweit: Dann werden bei der Sporthilfe Gala in der Wiener Stadthalle "Österreichs Sportler des Jahres" gekürt. Entscheidend ist der Zeitraum vom Oktober 2025 bis Ende September 2026. Offiziell wurden noch keine Namen veröffentlicht – hinter den Kulissen wird aber bereits spekuliert. Im Vorjahr wurden die Nominierungen fünf Tage vor der Gala bekannt gegeben. Und geht es nach der Kronen Zeitung, gibt es einen "brisanten Wahl-Favoriten" – der noch dazu in Lienz lebt: Benny Karl.

Der Snowboarder holte bei den Olympischen Spielen die Goldmedaille für Österreich – sorgte im Anschluss aber mit einer umstrittenen Aussage über sein Privatleben abseits der Piste für Wirbel. Karls schärfster Konkurrent um den Titel dürfte auch aus Osttirol kommen, nämlich Felix Gall. Der Radsportler fuhr beim Giro d'Italia und bei der Vuelta in Spanien auf das Podest. 2026 war er der einzige Radprofi überhaupt, der zwei der drei großen Landesrundfahrten in den Top-3 beendete. Konkurrenz dürften die beiden Osttiroler, so lauten aktuell die Gerüchte, von Alessandro Hämmerle bekommen. Der Vorarlberger holte bei den Olympischen Spielen in Italien ebenfalls Gold auf dem Brett – allerdings im Snowboardcross.

Bei den Damen ist die Situation für die meisten Experten etwas klarer: Skeletonpilotin Janine Flock gewann in Cortina d'Ampezzo Olympia-Gold. Allerdings: Tennisprofi Lilli Tagger aus Lienz holte in Prag erstmals einen WTA-Titel. In der Weltrangliste machte sie große Sprünge in Richtung Weltspitze.

Bei der Mannschaft des Jahres dürfte Osttirol keine Rolle spielen. Hier gelten die "Olympia-Goldenen" Ariane Rädler/Katharina Huber und Stephan Embacher/Jan Hörl sowie der LASK als Favoriten. Fest steht schon jetzt: Für sein Lebenswerk wird Austria Wien-Legende Herbert Prohaska ausgezeichnet.

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