Der Gemeinderat diskutierte über den Zustand des Brixner Platzes. Bürgermeisterin Blank bezeichnete das dortige Lokal als „Zustand“. Wirt Hermann Ranacher versteht die Kritik nicht.
Dass in der Kommunalpolitik auch über Wirtshauskultur diskutiert wird, ist nichts Ungewöhnliches. Doch der Ton, wie das am Dienstagabend in Lienz passierte, war doch bemerkenswert. Angestoßen hatte die Debatte Gemeinderat Josef Blasisker. Er betitelte den Brixener Platz als „tote Oase“. Dem ÖVP-Politiker ist dort zu wenig Leben. Im Gespräch hätten ihm gegenüber die Anrainer Unzufriedenheit geäußert – schließlich habe man für den Platz auch Parkplätze geopfert. Bürgermeisterin Elisabeth Blanik nahm Blasiskers Anregung ernst – und sieht den dortigen Wirt in der Verantwortung: „Er stellt für das ganze Viertel ein Problem dar.“
Der Osttiroler Bote rückte zum Lokalaugenschein aus. Was der Wirt zu den Vorwürfen sagt, lesen Sie in der Print-Ausgabe vom 28. Mai.