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10. August 2026

Vorzeitiger Almabtrieb nach Rissen

Fast 40 Schafe dürften auf der Leisacher Kofelalm von einem Wolf gerissen, verletzt oder vertrieben worden sein. Die restlichen Tiere wurden am Wochenende ins Tal gebracht.

Totes Schaf. Foto: privat

Auf der Leisacher Kofelalm hat sich die Zahl der gerissenen Schafen deutlich erhöht – die betroffenen Eigentümer haben die Almsaison nun vorzeitig beendet. Zunächst war am vergangenen Donnerstag von vier toten und mehreren vermissten Tieren die Rede. Inzwischen wurden über 25 tote Schafe gefunden, 14 weitere werden vermisst. Die restliche Schafherde wurde am Wochenende ins Tal gebracht.

Bereits am Freitag hat das Land Tirol eine Abschussverordnung für einen Wolf in Leisach erlassen. Näheres dazu lesen Sie hier

Kommentare

Keine Kommentare
  • Silvie
    Ich persönlich finde, Wölfe richten nur Schaden an, wenn sie mindestens nur so viel fressen würden und die anderen Schafe in Ruhe lassen, aber nicht so ein Gemetzel machen. Soviel Entschädigung bekommen die Bauern auch nicht. Und Herr Ehrenbürger ich finde schon, dass sie die gleiche Person sind wie ohne Adler Orden. Zum Narren halten kann ich mich selber. Man sollte bei den Fakten bleiben. Wolf und Mensch zusammen und auch mit den anderen Tieren, das geht absolut nicht!! Soviel zur Toleranz und Vielfalt.
    +17
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  • Sepp
    Jaja es müssen schon mehr Bauern das Vieh vorzeitig von den Almen holen weil es kein Futter mehr gibt und kein regen in Aussicht ist.Also ihr seid nicht die einzigen
    +9
    -52
  • Tom
    Hallooo Ehrenbürger
    Schläfst du?? Dein Kommentar fehlt? Ein Bild voller Freude für dich das der Gezüchtete Hyprid Wolf ja ganz normal ist und zu uns gehört!!
    +24
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    • Ehrenbürger
      Lieber Tom,
      wo viel Sonnenschein ist, das ist auch Schatten. Selbiges gilt auch für die Vielfalt in der Flora und Fauna. Die Zukunft wird zeigen, wer mehr Anrecht auf die Almgebiete hat, die Wölfinnen und die Wölfe oder die Schafe, Widder/Hammel. Mit etwas Toleranz gegenüber dem angeborenen Jagdverhalten der Wölfinnen und Wölfe ist beides möglich, wenn auch mit Schmerz, Verzicht und finanziellen Verlust für die Bäuerinnen und Bauern verbunden.
      LG

      PS: der "@Ehrenbürger ohne Adler-Orden" ist mir nicht bekannt. Ich vermute ein Fake, der nur dummes Zeug daherredet und sich wichtig machen will. Im Zeitalter von Toleranz und Vielfalt am besten einfach ignorieren.
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  • Ehrenbürger ohne Adler-Orden
    Aus aktuellen Anlass nochmals meinen Kommentar vom Freitag, 07. August 2026 22:28
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    Wölfe sind nun mal so wie sie sind, immer schon waren und immer bleiben werden. In einer Welt die bunte Vielfalt über alles stellt, über wirklich alles, muss auch brutal zerfetzte Schafe tapfer hinnehmen können.

    Wölfe haben in ihren natürlichen Lebensräumen eher selten Gelegenheit sich vollzufressen, daher töten sie bei Gelegenheit alles, was sie erwischen können, denn die nächste Hungerperiode kommt bestimmt und kann lange dauern.
    Hier bei uns stehen sie aber täglich vor einem reichlich gedeckten Tisch. Der angeborene Instinkt lässt sie dennoch das tun, was sie immer schon taten und immer tun werden: töten was sie erwischen können, denn ...

    Also liebe Leute, wenn ihr bunte Vielfalt über alles wollt, über wirklich alles, dann nehmt das bitte zur Kenntnis und hört auf zum Jammern!

    Nochmals:
    Man kann nicht Wölfe ins Land lassen und dann von ihnen erwarten, dass sie in unserer zusammengezimmerten Traumwelt das tun, was wir von ihnen erwarten: nur alte kranke Tiere schlagen und dann die restliche Zeit brav herumlaufen. So sind Wölfe nicht.

    LG aus der Sillianer Talebene.
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