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Polizeimeldungen Osttirol


Einbruchsdiebsta­hl in Lienz

Bislang unbekannte Täterschaft entfremdete in der Zeit von 27.03.2026 bis 04.04.2026 in Lienz ein Motorfahrrad mit dem dazugehörigen Kennzeichen, welches neben der Wohnanlage unter einem Fahrradunterstand abgestellt war. Dem 16-jährigen, österreichischen Opfer entstand dadurch ein Schaden in bislang unbekannter Höhe. Nach Abschluss der Erhebungen erfolgt Berichterstattung an die zuständigen Stellen.

Schwerer Betrug in Lienz

Am 2. April 2026 wurde eine 41-jährige Österreicherin vermeintlich von ihrer Hausbank telefonisch kontaktiert. Durch geschicktes Täuschen gelang es dem Anrufer, die Frau dazu zu verleiten, drei vermeintlich betrügerisch durchgeführte Überweisungen auf ihr Konto rückgängig machen zu wollen. Im Laufe des über 50-minütigen Telefonats gab die Frau daher drei Überweisungen in einer Gesamthöhe eines niedrigen fünfstelligen Eurobetrags auf ein ausländisches Konto frei.

Osttirolerin überwies Geld für Villa in Kroatien

Am 13. März 2026 wurde eine Österreicherin auf einer Social Media Plattform auf ein Angebot für einen Sommerurlaub in einer Villa in Kroatien aufmerksam und trat in der Folge per Messengerdienst mit dem Inserenten in Verbindung. Die Frau überwies nach beidseitiger Unterfertigung eines Mietvertrages eine Anzahlung in der Höhe eines dreistelligen Eurobetrages auf ein italienisches Konto. Danach brach der Kontakt zum Anbieter, bzw. dem unbekannten Täter ab. Die Villa existiert zwar, ist jedoch nicht zu vermieten.

Betrug in Lienz und im Bezirk Spittal an der Drau

Nach umfangreichen Ermittlungen der Polizei konnte eine 40-jährige Österreicherin ausgeforscht werden, welche im Verdacht steht als Angestellte eines Gastronomiebetriebes im Jahr 2025 Tageslosungen nicht ordnungsgemäß verbucht und sich dadurch unrechtmäßig bereichert zu haben. Die Frau ist außerdem verdächtig Einmiete-Betrügereien in den Bezirken Lienz und Spittal an der Drau getätigt zu haben. Durch die Tathandlungen entstand ein Gesamtschaden im niedrigen fünfstelligen Eurobereich. Es folgt eine Anzeige an die Staatsanwaltschaft Innsbruck auf freiem Fuß.

Matrei: Brand eines Mehrparteienhaus­es

Am Abend des 25. März 2026 gegen 19:30 Uhr kam es in Matrei in Osttirol zu einem Brand bei einem Mehrparteienhaus. Aufgrund des starken Windes breitete sich der Brand rasch aus und griff auf Teile der Hausfassade über. Mehrere Feuerwehren aus der Umgebung wurden zur Unterstützung alarmiert. Aus Sicherheitsgründen wurde gegen 20:20 Uhr die Evakuierung angrenzender Wohnhäuser veranlasst. Insgesamt 36 Personen, darunter drei Kinder, wurden vom Rettungsdienst betreut und vorübergehend im Tauerncenter untergebracht. Den Einsatzkräften gelang es den Brand unter Kontrolle zu bringen. Um 00:05 Uhr konnte schließlich "Brand aus" gemeldet werden. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache ist derzeit noch unklar und Gegenstand laufender Ermittlungen. Auch die Höhe des entstandenen Schadens ist bislang nicht bekannt.
Im Einsatz standen mehrere Feuerwehren aus der Region: FF Matrei i.O- 5 Fahrzeuge/35 Mann, FF Huben- 4 Fahrzeuge/27 Mann, FF Prägraten- 4 Fahrzeuge/28 Mann, FF Virgen- 5 Fahrzeuge/40 Mann, FF Hopfgarten- 3 Fahrzeuge/20 Mann, FF Lienz- 3 Fahrzeuge/12 Mann, Bezirk- 1 Fahrzeug/3 Mann der Rettungsdienst mit 3 Fahrzeuge/16 Sanitätern mit Notarzt, mehrere Polizeistreifen sowie Tiwag Mitarbeiter und der zuständige Bürgermeister.

Alpinunfall am Großglockner

Am 25.03.2026 startete ein 63-jähriger Deutscher mit zwei Bergkameraden und zwei staatlich geprüften Berg- und Schiführern von der Stüdlhütte (2.800 MSH) zu einer geführten, kombinierten Hochgebirgstour auf den Großglockner. Die Tour führte mit Tourenschiern über das Ködnitzkees, die Adlersruhe und das Eisleitl auf den Großglockner. Nach erfolgreicher Begehung des Gipfels stieg die Gruppe über die Aufstiegsroute ab. Vor der Einmündung in die "Südflanke" wurde gemeinsam entschieden über die 40 Grad steile Südflanke abzufahren. Während der Abfahrt, nach einem Rechtsschwung, kam der 63-Jährige zu Sturz und konnte aufgrund einer Beinverletzung nicht mehr weiterfahren. Die anwesenden Schi- und Bergführer leisteten Erste Hilfe und setzten einen Alpinnotruf ab. Aufgrund der Steilheit des Geländes wurde der Verletzte mittels Taubergung vom Notarzthubschrauber geborgen und anschließend ins BKH Lienz eingeliefert.

Brandgeschehen in Schlaiten

Am 20. März 2026 brach gegen 20:00 Uhr in der Küche im 1. Stock eines Bauernhauses in Schlaiten aus bislang unbekannter Ursache ein Brand aus. Zum Zeitpunkt des Brandausbruchs befanden sich zwölf Personen im Erdgeschoß des Hauses. Als eine Bewohnerin den Brand bemerkte, verständigte sie ihren Lebensgefährten (42-jähriger Österreicher), der den Notruf absetzte die Anwesenden ins Freie verbrachte und einen ersten Löschangriff mittels Feuerlöscher startete. Die alarmierte freiwillige Feuerwehr konnte den Brand erfolgreich bekämpfen und musste im Zuge der Löscharbeiten ein Teil des Daches abdecken. Die Wohnung im ersten Stock des Bauernhauses wurde durch den Brand stark in Mitleidenschaft gezogen, das Bewohnen ist derzeit nicht möglich. Die Schadenshöhe ist zum derzeitigen Ermittlungsstand nicht bekannt. Personenschäden waren durch das Brandereignis glücklicherweise keine zu beklagen. Im Einsatz standen die freiwilligen Feuerwehren Ainet, Oberlienz, Lienz, Schlaiten und Glanz mit insgesamt ca. 100 Einsatzkräften, die Rettung sowie die Polizei. Weitere Erhebungen zur Brandursache und zum entstandenen Schaden werden fortgeführt. Nach Abschluss der Erhebungen folgen Berichte an die Staatsanwaltschaft, die Bezirkshauptmannschaft Lienz und weitere zuständige Stellen.

Nachtrag Polizei/Presseaussendung zur Brandursache:

Im Zuge der Brandursachenforschung konnte mit an Sicherheit grenzenden Wahrscheinlichkeit ein Fettbrand in der Küche der Dachgeschoßwohnung als Brandursache ermittelt werden. Die Dachgeschoßwohnung ist derzeit nicht bewohnbar, die beiden anderen Wohnungen im Bauernhof sind bewohnbar.

Fahrzeugbrand in Nikolsdorf

Am 19. März 2026, gegen 07:40 Uhr lenkte ein 77-jähriger Österreicher seinen Pkw auf der Drautalstraße von Nikolsdorf in Richtung Lienz. Nach Angaben des Lenkers leuchtete eine Kontrolllampe auf und in der Folge wurde das Fahrzeug ohne sein zu tun schneller. Der Pkw kam rechts von der Fahrbahn ab und stieß gegen eine Eisenbahnsicherungsanlage. Anschließend begann das Fahrzeug zu brennen. Der 77-Jährige konnte den Pkw unverletzt verlassen. Die Feuerwehr Nikolsdorf löschte das Kraftfahrzeug, es entstand jedoch Totalschaden.