


Am 13. März 2026 wurde eine Österreicherin auf einer Social Media Plattform auf ein Angebot für einen Sommerurlaub in einer Villa in Kroatien aufmerksam und trat in der Folge per Messengerdienst mit dem Inserenten in Verbindung. Die Frau überwies nach beidseitiger Unterfertigung eines Mietvertrages eine Anzahlung in der Höhe eines dreistelligen Eurobetrages auf ein italienisches Konto. Danach brach der Kontakt zum Anbieter, bzw. dem unbekannten Täter ab. Die Villa existiert zwar, ist jedoch nicht zu vermieten.


Am Abend des 25. März 2026 gegen 19:30 Uhr kam es in Matrei in Osttirol zu einem Brand bei einem Mehrparteienhaus. Aufgrund des starken Windes breitete sich der Brand rasch aus und griff auf Teile der Hausfassade über. Mehrere Feuerwehren aus der Umgebung wurden zur Unterstützung alarmiert. Aus Sicherheitsgründen wurde gegen 20:20 Uhr die Evakuierung angrenzender Wohnhäuser veranlasst. Insgesamt 36 Personen, darunter drei Kinder, wurden vom Rettungsdienst betreut und vorübergehend im Tauerncenter untergebracht. Den Einsatzkräften gelang es den Brand unter Kontrolle zu bringen. Um 00:05 Uhr konnte schließlich "Brand aus" gemeldet werden. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache ist derzeit noch unklar und Gegenstand laufender Ermittlungen. Auch die Höhe des entstandenen Schadens ist bislang nicht bekannt.
Im Einsatz standen mehrere Feuerwehren aus der Region: FF Matrei i.O- 5 Fahrzeuge/35 Mann, FF Huben- 4 Fahrzeuge/27 Mann, FF Prägraten- 4 Fahrzeuge/28 Mann, FF Virgen- 5 Fahrzeuge/40 Mann, FF Hopfgarten- 3 Fahrzeuge/20 Mann, FF Lienz- 3 Fahrzeuge/12 Mann, Bezirk- 1 Fahrzeug/3 Mann der Rettungsdienst mit 3 Fahrzeuge/16 Sanitätern mit Notarzt, mehrere Polizeistreifen sowie Tiwag Mitarbeiter und der zuständige Bürgermeister.

Am 25.03.2026 startete ein 63-jähriger Deutscher mit zwei Bergkameraden und zwei staatlich geprüften Berg- und Schiführern von der Stüdlhütte (2.800 MSH) zu einer geführten, kombinierten Hochgebirgstour auf den Großglockner. Die Tour führte mit Tourenschiern über das Ködnitzkees, die Adlersruhe und das Eisleitl auf den Großglockner. Nach erfolgreicher Begehung des Gipfels stieg die Gruppe über die Aufstiegsroute ab. Vor der Einmündung in die "Südflanke" wurde gemeinsam entschieden über die 40 Grad steile Südflanke abzufahren. Während der Abfahrt, nach einem Rechtsschwung, kam der 63-Jährige zu Sturz und konnte aufgrund einer Beinverletzung nicht mehr weiterfahren. Die anwesenden Schi- und Bergführer leisteten Erste Hilfe und setzten einen Alpinnotruf ab. Aufgrund der Steilheit des Geländes wurde der Verletzte mittels Taubergung vom Notarzthubschrauber geborgen und anschließend ins BKH Lienz eingeliefert.

Am 20. März 2026 brach gegen 20:00 Uhr in der Küche im 1. Stock eines Bauernhauses in Schlaiten aus bislang unbekannter Ursache ein Brand aus. Zum Zeitpunkt des Brandausbruchs befanden sich zwölf Personen im Erdgeschoß des Hauses. Als eine Bewohnerin den Brand bemerkte, verständigte sie ihren Lebensgefährten (42-jähriger Österreicher), der den Notruf absetzte die Anwesenden ins Freie verbrachte und einen ersten Löschangriff mittels Feuerlöscher startete. Die alarmierte freiwillige Feuerwehr konnte den Brand erfolgreich bekämpfen und musste im Zuge der Löscharbeiten ein Teil des Daches abdecken. Die Wohnung im ersten Stock des Bauernhauses wurde durch den Brand stark in Mitleidenschaft gezogen, das Bewohnen ist derzeit nicht möglich. Die Schadenshöhe ist zum derzeitigen Ermittlungsstand nicht bekannt. Personenschäden waren durch das Brandereignis glücklicherweise keine zu beklagen. Im Einsatz standen die freiwilligen Feuerwehren Ainet, Oberlienz, Lienz, Schlaiten und Glanz mit insgesamt ca. 100 Einsatzkräften, die Rettung sowie die Polizei. Weitere Erhebungen zur Brandursache und zum entstandenen Schaden werden fortgeführt. Nach Abschluss der Erhebungen folgen Berichte an die Staatsanwaltschaft, die Bezirkshauptmannschaft Lienz und weitere zuständige Stellen.
Nachtrag Polizei/Presseaussendung zur Brandursache:
Im Zuge der Brandursachenforschung konnte mit an Sicherheit grenzenden Wahrscheinlichkeit ein Fettbrand in der Küche der Dachgeschoßwohnung als Brandursache ermittelt werden. Die Dachgeschoßwohnung ist derzeit nicht bewohnbar, die beiden anderen Wohnungen im Bauernhof sind bewohnbar.
Am 19. März 2026, gegen 07:40 Uhr lenkte ein 77-jähriger Österreicher seinen Pkw auf der Drautalstraße von Nikolsdorf in Richtung Lienz. Nach Angaben des Lenkers leuchtete eine Kontrolllampe auf und in der Folge wurde das Fahrzeug ohne sein zu tun schneller. Der Pkw kam rechts von der Fahrbahn ab und stieß gegen eine Eisenbahnsicherungsanlage. Anschließend begann das Fahrzeug zu brennen. Der 77-Jährige konnte den Pkw unverletzt verlassen. Die Feuerwehr Nikolsdorf löschte das Kraftfahrzeug, es entstand jedoch Totalschaden.