Am 4. Juni 2023, gegen 10:30 Uhr, ritt eine 54-jährige Österreicherin im Gemeindegebiet von Thurn/Prappernitze, ca. 100 Meter oberhalb der Mautstelle Zettersfeldstraße im Beisein ihres Partners. Ein Pferd ging frei voraus, das zweite führte ihr Partner. Als sie sich oberhalb der Mautstelle Zettersfeldstraße befanden, wurde das Pferd der 54-jährigen unruhig und ging durch. Die Österreicherin versuchte das Pferd unter Kontrolle zu bringen, was ihr aber nicht gelang. Die Reiterin versuchte während das Pferd in Bewegung war vom Pferd zu steigen und kam dabei zu Sturz. Die Frau wurde schwer verletzt und mit dem Rettungshubschrauber in das Landeskrankenhaus Klagenfurt geflogen.
Am 02.06.2023, um 20:50 Uhr, lenkte eine 20-jährige Österreicherin einen PKW auf der Drautalbundesstraße (B 100) von Lienz kommend in Richtung Sillian. Ca. bei KM 127,7 (Bereich Margarethenbrücke) verriss sie vermutlich wegen eines Tieres am rechten Straßenrand das Lenkrad. Dadurch geriet das Fahrzeug ins Schleudern und kam von der Fahrbahn ab. Es stürzte über einen Abhang, überschlug sich und blieb anschließend im dortigen Waldstück auf der Beifahrerseite liegen. Ein nachkommender Fahrzeuglenker setzte die Rettungskette in Gang. Die verunfallte Lenkerin wurde von der Rettung nach der Erstversorgung durch den Notarzt mit Verletzungen unbestimmten Grades in das BKH Lienz gebracht. Die 2 weiteren Insassen des PKW (Österreicherinnen, 18 Jahre alt), die während der Fahrt am Beifahrersitz bzw. auf der Rückbank saßen, blieben laut ihren Angaben unverletzt. Die Lenkerin war nicht alkoholisiert. Der beschädigte Unfallwagen wurde abgeschleppt. Die B 100 war während der Unfallaufnahme und Fahrzeugbergung eingeschränkt befahrbar.
Im Einsatz standen neben der Rettung und dem Notarzt die Streifen der Polizeiinspektionen Sillian und Lienz.
Im Zeitraum vom 28.05.2023, 18:00 Uhr und 29.05.2023, 09:30 Uhr, besprühte eine bisher unbekannte Täterschaft im Gemeindegebiet von Dölsach einen Schutzweg auf der Landesstraße sowie eine der Landesstraße angrenzende, zu einer Bücherei umgebaute Telefonzelle (auf zwei Seiten) mit roter Farbe und der Aufschrift "PICHLA". Die Schadenssumme ist bis dato noch nicht bekannt. Zweckdienliche Hinweise sind an die Polizeiinspektion Lienz ? Tel.Nr. 059133 / 7230 ? erbeten.
Ein 53-jähriger deutscher Staatsbürger lenkte am 28.05.2023 gegen 15:45 Uhr seinen PKW auf der B 108 aus St. Johann im Walde kommend in Richtung Matrei in Osttirol. Unmittelbar hinter dem PKW fuhr ein 28-jähriger Österreicher mit seinem Motorrad. Da der PKW-Lenker einen Parkausbuchtung suchte, reduzierte er seine Geschwindigkeit. Nachdem der Motorradlenker zum Überholen angesetzt hatte, bog der PKW-Lenker im selben Augenblick nach links in eine Parkbucht ein. Der Motorradlenker konnte noch abbremsen, kollidierte jedoch rechtwinklig auf der Gegenfahrbahn mit dem PKW. Der Mann wurde vom Motorrad auf die Windschutzscheibe des PKW geschleudert und kam auf einem Schotterplatz zu liegen. Der Motorradlenker wurde nach erfolgter Erstversorgung an der Unfallstelle mit Verletzungen unbestimmten Grades in das BKH Lienz geflogen. Der PKW-Lenker und seine Beifahrer blieben unverletzt, an beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden.
Am 28.05.2023 kam es gegen 03:10 Uhr zu einem Dachstuhlbrand eines Einfamilienhauses im Gemeindegebiet von Amlach. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand das gesamte Einfamilienhaus bereits in Vollbrand. Der Brand wurde durch Nachbarn festgestellt, welche sofort die Rettungskette in Gang setzten und die Bewohnter des Einfamilienhauses weckten und aus dem Haus brachten. Der Brand, dessen Ursache derzeit noch Gegenstand laufender Ermittlungen ist, konnte durch die eingesetzten Feuerwehren aus Amlach, Leisach, Tristach und Lienz gelöscht werden. Bei dem Brand wurden keine Personen verletzt, es entstand erheblicher Sachschaden, die Schadenssumme ist derzeit noch nicht bekannt.
Nachtrag der Polizei am 28.5.:
Die Brandursachenermittlung der Polizei wurde am 28.05.2023 durch einen Bezirksbrandermittler der Polizeiinspektion Lienz durchgeführt. Dabei konnte der Ausbruchsort des Brandes auf die südwestseitig, ebenerdig gelegene Terrasse eingegrenzt werden. Laut derzeitigem Ergebnis kann ein technischer Defekt ausgeschlossen werden. Es kann mit hoher Wahrscheinlichkeit von Fahrlässigkeit ausgegangen werden.