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15. Juni 2026, Boris Knorr

Anzeige nach Wolfsrissen sorgt für Kritik

Die Anzeige gegen einen Tierhalter nach den Wolfsrissen sorgt für heftige Kritik, für Bauernvertreter Martin Mayerl ein falsches Signal.

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Anzeige nach Wolfsrissen sorgt für Kritik
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Bgm_LA Martin Mayerl Foto: Tanja Cammerlander

Nach den jüngsten Wolfsrissen in Assling sorgt nun eine Anzeige gegen einen betroffenen Tierhalter für Diskussionen. Der Osttiroler Bauernbund-Obmann, Landtagsabgeordnete und Bürgermeister von Dölsach, Martin Mayerl, übt daran scharfe Kritik und spricht von mangelndem Verständnis für die Situation der Bauernfamilien. Es sei völlig unverständlich, dass nach einem Vorfall mit zahlreichen gerissenen, verletzten und vermissten Schafen ausgerechnet der betroffene Landwirt ins Visier genommen werde.

Kommentare

Keine Kommentare
  • Tierwohl
    Wölfe die gelernt haben, Zäune zu überwinden und die Nähe zu Nutztieren und Wohnsiedlungen suchen, müssen schnell und unbürokratisch reguliert werden dürfen.
    Wer den Wolf bedingungslos schützt, gefährdet aktiv die Artenvielfalt.
    +63
    -10
  • Barbara feldner
    Die menschen, die die gesetze verabschieden, sollen verpflichtet sein,
    1 sommer lang auf den almen die schafe umd kühe zu hüten. Danach zurück zum schreibtisch.
    +52
    -7
    • Wanderer
      ... nicht nur hüten, sondern auch deren Kadaver, auch noch " Ausgeisternde" zu entsorgen...
      Guter Ansatz, Barbara
      +27
      -3
  • Ehrenbürger
    Leute,
    das Thema Wolf und Wölfin ist durch!
    +4
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  • Hans
    Der „Betroffene Tierhalter“wird wohl auch gezwungener Maßen der Tierschützer sein-also ich verstehe nicht wer da wem Anzeigt!
    +23
    -2
  • Helga
    Warum zeigt man nicht die Tierschützer an? Wo sind die Tierschützer wenn die Schafe elendig zu Grunde gehen, geht es hier nicht ums Tierwohl?
    +100
    -9
    • Hans
      Das machen sie eh,denn die Tierschützer, sollten immer noch die Eigentümer der Tiere sein
      +12
      -8
  • Hans
    Dass mit dem Anzeigen ist so eine Sache,aber in der Gesetzgebung steht wie man Tiere (auch auf Almen) zu schützen hat.Da müsste schon das Gesetz geändert werden dass es keine Anzeigen mehr geben kann!
    +47
    -5
    • M0477
      § 19. TschG
      Tiere, die vorübergehend oder dauernd nicht in Unterkünften untergebracht sind, sind soweit erforderlich vor widrigen Witterungsbedingungen und soweit möglich vor Raubtieren und sonstigen Gefahren für ihr Wohlbefinden zu schützen.

      Bekanntlich wurde mit der letzten Novellierung des Tiroler Almschutzgesetzes geregelt, dass alle Tiroler Almen als „nicht-schützbar“ eingestuft sind.

      Somit ist es gesetzlich geregelt und die Anzeige wird im Sand verlaufen.
      +4
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      • Wanderer
        Hausverstand!?!?!
        Wie sollte es machbar sein,Tiere durch Zäune und Hirte zu vergraulen,???
        In unseren Gebieten?
        +7
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  • Hirte
    Heute ist wieder Märchenstunde vom "bösen" Wolf und den "ungeschützten" Schafen.
    +16
    -81
    • Nutztier Schützer
      Lieber ,,Hirte",
      vielleicht hast du noch eine Begegnung mit Wolf oder Bär.
      Du hättest sicher eine große Freude!!!
      +24
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    • Silvie@ Hirte
      Glaube nicht, dass du Hirte bist, denn dann würdest du Verständnis haben.
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      • Hirte
        Der Hirte ist kein Freund des Wolfes. Die ureigenste Aufgabe des Hirten ist, die ihm anvertrauten Tiere zu beschützen soweit es seine Möglichkeiten und Kräfte erlauben. Das Gesetz ist momentan so wie es ist. Anzeigen sind trotzdem das falsche Signal und gerade Schafe leisten einen großen Anteil zum Erhalt unserer Almflächen. Deshalb sollten wir in der heutigen Situation unsere Energie in den Schutz der Tiere investieren anstatt uns in emotionalen Diskussionen zu verlieren. Auch der Tourismus wäre nicht schade dazu einen finanziellen Beitrag zu leisten.
        Schöne Grüße von der Alm!
        +37
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    • Ein Leser
      Wer von den wolf beschützern ist in seinem Leben ein bauer.
      Wohl keiner, denn ansonsten wäre ihnen ihre Tiere wichtiger als dieses raubtier. Es ist leicht zu urteilen über richtig und falsch, wenn man genau weiß, dass man nie in diese Situation kommt.
      In die wohnung oder in ein Häuschen mit Garten kann sowas ja auch niemals passieren. Also lasst eure Kommentare gegenüber den Betroffenen.
      +89
      -13
  • Ehrenbürger
    Zu dem Thema Wolf wurde alles schon gesagt, auch von mir.
    Ja liebe Leute, sie sind jetzt da, die Wölfinnen und Wölfe, und wir werden mit ihnen leben müssen. Glücklich die, die nichts mit diesen zugewanderten pelzigen Vierbeinen zu tun haben, die anderen müssen es noch lernen.
    LG
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    • Silvie@ Ehrenbürger
      Wölfe, Bären, Löwen, Tiger und viele andere Raubtiere sind mit den Menschen nicht kompatibel!!! Müssen tun mir gar nix.
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    • Wanderer
      Zugewandert????... Na ja,.eher angesiedelt
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      • Hans
        Zugewandert sicher nicht denn sie waren schon vor dem Menschen da
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        • Silvie@ Hans
          Spielt keine Rolle wer vorher da war. Das nun leider so viele Wölfe in ganz Osttirol hier sind, haben wir der EU zu verdanken, wegen dem Artenschutz. Tja vielleicht trauen sich die Touristen nicht mehr in die Natur.
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