Regen und hohe Temperaturen sorgen für einen Anstieg der Lawinengefahr auf Warnstufe Vier. Vorsicht vor allem im Tauernbereich unterhalb von 2.500 Metern Seehöhe.
Am Montag kann es zeitweise regnen, die Schneefallgrenze liegt meist oberhalb von 2.500 Metern Seehöhe. Mit der Durchnässung der Schneedecke steigt die Gefahr von Nassschneelawinen deutlich an. Betroffen sind am Montag laut der Landeswarnzentrale vor allem: Weißkugelgruppe, Gurgler Gruppe, Stubaier Alpen Mitte, Zillertaler Alpen Nordwest, Zillertaler Alpen Nordost, Venedigergruppe sowie Glocknergruppe Süd.
Auch in weiteren Teilen von Nordtirol und Osttirol herrscht erhebliche Lawinengefahr (Warnstufe 3).
Sicherheitslandesrätin Astrid Mair appelliert gemeinsam mit dem Lawinenwarndienst des Landes Tirol zu Zurückhaltung im freien Gelände: „Die Lawinensituation ist gefährlich. Steilgelände über 30 Grad sollte gemieden werden. Lawinen können in kanalisierten Sturzbahnen bis ins Grüne vorstoßen – Vorsicht ist deshalb auch in Auslaufbereichen von Lawinen geboten. Wir appellieren eindringlich an alle Wintersportlerinnen und Wintersportler zur Zurückhaltung in den betroffenen Gebieten.“
Dazu Matthias Walcher vom Tiroler Lawinenwarndienst:
Am Dienstag sollte sich mit einer Abkühlung die Lage wieder etwas entspannen.