Gebi Mair und Gerlinde Kieberl wollen ein Schutzgebiet für die Villgrater Berge – um Windräder auf der Compedal zu verhindern.
Rappler, Gölbner, Hochgrabe – so heißen sie, die bekannten Villgrater und Deferegger Berge. Die Grünen wollen sie unter Schutz stellen, um einen Windpark auf der Compedal Alm zu verhindern. Der Osttiroler Bote berichtete darüber in der Nummer 4/2026 exklusiv. Martin Mayerl, Abgeordneter der ÖVP im Tiroler Landtag, sprach sich auf „OB“-Nachfrage gegen ein neues Schutzgebiet in Osttirol aus. Skeptisch waren auch die beiden Villgrater Bürgermeister Josef Mair und Andreas Schett.
Alle außer Grüne dagegen
Nun behandelte der zuständige Ausschuss im Tiroler Landtag den Antrag der Grünen – und dort stieß Klubobmann Gebi Mair auf wenig Gegenliebe. Sowohl ÖVP und SPÖ, als auch FPÖ, Liste Fritz und Neos wollen die Grünen in dieser Angelegenheit nicht unterstützen. In der kommenden Woche wird das Thema im Tiroler Landtag behandelt. Und vorab kam Mair nun nach Osttirol, um die Werbetrommel für sein Anliegen zu rühren. Am Donnerstag machte er sich mit den Tourenski auf zur Compedal-Alm: „„I hab gleich ein Birkhendl aufgschreckt.“
Mair und Gerlinde Kieberl hatten eine klare Botschaft an die Osttiroler – nämlich „Wer A sagt, muss auch B sagen.“ Das würde im konkreten Fall heißen: Wer gegen Windräder ist, sollte für ein Schutzgebiet sein.“
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