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21. August 2026, Karin Stangl, Lilith Sommer

Hauser: „Wir sind die Umweltschützer“

Osttirol muss windkraftfrei bleibt, fordert der Osttiroler FPÖ-Politiker und EU-Abgeordnete Gerald Hauser. In Schlaiten warnen Windkraftgegner heute bei einem Infoabend vor den Auswirkungen.

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Hauser: „Wir sind die Umweltschützer“
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v.l. Josef Erhard (Gegenwind Bayrischer Wald), Hannes Strasser (Facharzt und Kammerrat in Ärztekammer Tirol), MEP Gerald Hauser bei Pressekonferenz in Lienz. Foto: Sommer

In einer Pressekonferenz am Freitagvormittag in Lienz hat sich die FPÖ wieder klar gegen Windkraft positioniert. Der Osttiroler FPÖ-Politiker und EU-Abgeordnete Gerald Hauser hat gemeinsam mit einem Experten aus dem Forst- und Umweltbereich und einem Arzt vor massiven Auswirkungen auf Umwelt und Gesundheit gewarnt – im Vorfeld einer öffentlichen Info-Veranstaltung am Freitag, 21. August um 19 Uhr im Gasthof Schlaitnerwirt.

Massive Auswirkungen von Windrädern auf Umwelt und Gesundheit befürchtet

Josef Erhard, Förster a.D und ehemaliger Nationalpark-Leiter im Bayrischen Wald und jetzt Vorstand der Initiative GEGENWIND Bayrischer Wald bezeichnet Windräder plakativ als „Killer der Artenvielfalt“. Hannes Strasser, Facharzt und Kammerrat in der Tiroler Ärztekammer sieht den sogenannten Infraschall als Bedrohung Nummer1 und warnt auch vor Mikroplastik und PFAS (Ewigkeitschemikalien).

Forderungen an EU-Kommission

Hauser fordert u.a. mit einem Entschließungsantrag im EU-Parlament die EU Kommission und die Mitgliedsstaaten u.a. dazu auf, Windkraftprojekte in sensiblen Landschaften und Regionen nicht zu beschleunigen und die Bevölkerung einzubinden.

Windpark in Schlaiten? Entscheidung noch in diesem Jahr

Anlassfall ist ein angedachtes Windpark-Projekt in Schlaiten. Hier prüft das österreichische Unternehmen InWind derzeit die Voraussetzungen für einen Windpark mit bis zu acht Windrädern im Bereich des Göriacher Waldes. Informationen dazu findet man auf den Webseiten der Gemeinde Schlaiten. InWind selbst plant laut Bürgermeister Ludwig Pedarnig dazu ebenfalls noch Informationsveranstaltungen vor Ort. Pedarnig bedauert die aufgeheizte Stimmung, in der die Windkraftgegner derzeit mehr Gehör finden würden. In der Gemeinde will man noch in diesem Jahr, selbstverständlich auch mit Einbindung der Bevölkerung, zu einer Entscheidung kommen, ob konkret weitergeplant wird oder nicht, sagt Pedarnig.

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