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02. Juni 2026

Fünf tote Schafe: Wolf wahrscheinlich

In Tristach wurden fünf tote und acht verletzte Schafe gefunden. Eines davon in unmittelbarer Nähe der Hofstelle im Wohngebiet. Abschussverordnung in Vorbereitung. 

Das tote Schaf wurde im Wohngebiet aufgefunden. Foto: Privat

Direkt bei der Hofstelle fand ein Landwirt aus Tristach eines seiner Schafe am Dienstag auf. Weitere tote und verletzte Tiere wurden im Bereich des Lärchenweges gefunden. Der Amtstierarzt wurde unmittelbar verständigt. Es besteht der Verdacht, dass es sich um Risse durch einen Wolf handeln könnte. Einen Teil der Herde brachte der Bauer mittlerweile in den Stall, für die restlichen Tiere errichtete er einen wolfssicheren Pferch. „Dieser ist zwei Meter hoch“, so der Bauer. Eine Abschuss-Verordnung war laut Auskunft ddes Landes Tirol am Dienstagabend gegen 17 Uhr in Vorbereitung.

Auch im Tiroler Unterland veröffentlichte die Landesregierung am Dienstag die Abschussverordnung für einen Risikowolf – und zwar in den Bezirken Schwaz und Kufstein. Im Gemeindegebiet von Schlitters kam es wiederholt zu Sichtungen eines Wolfs in unmittelbarer Nähe zu Wohnhäusern. Diese wurden sowohl mit Bild- als auch Videonachweisen dokumentiert.

Das Land Tirol appelliert wie immer an die Bevölkerung Sichtungen von Großraubtieren möglichst rasch über das Sichtungsformular auf der Website des Landes Tirol oder direkt an die zuständige Bezirkshauptmannschaft zu melden. Besonders wichtig für die fachliche Beurteilung ist Bildmaterial.  

Kommentare

Keine Kommentare
  • Tierwohl
    Wenn ein Wolf ein Schaf reißt, ist das kein sauberer, schneller Tod, wie ihn sich manche Naturromantiker vorstellen.
    Oftmals hinterlassen Angriffe ein Bild des Grauens: schwer verletzte, noch lebende Tiere mit aufgerissenen Kehlen, die stundenlang leiden. Schafe, die vor Panik Zäune niederreißen, dieses unendliche Leid betrifft fühlende Lebewesen, die unter menschlicher Obhut stehen.
    Wer Schafe sterben lässt, um den Wolf bedingungslos zu schützen, betreibt keinen Naturschutz, sondern nimmt grausames Tierleid in Kauf.
    Das böse Monster aus dem Märchen passt nicht in unsere schöne Kulturlandschaft.
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    • Ehrenbürger
      Sehr geehrter Herr/Frau Tierwohl,

      zur Vielfalt, die wir alle so sehr benötigen, gehört auch der Wolf und alles was einen Wolf von einem Dackel unterscheidet. Wir können und dürfen den Wolf nicht aus dieser - aus UNSERER! - Vielfalt auszugrenzen, nur weil er sein Fressen selber holt und nicht dreimal täglich gefüttert wird wie Bello der Hund oder Mimi die Katze.
      Vielfalt kennt keine Grenzen, deshalb kann nur das alleine richtig sein, was Vielfalt ausmacht und Einfalt ausschließt und das ist: Vielfalt über alles! Über wirklich alles!
      Wer das leugnet, ist ein Vielfaltleugner und gehört nicht in unsere tolerante und weltoffene Gesellschaft voll bunter Vielfalt für alle! (für wirklich alle)

      LG aus der Sillianer Schattseite.
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      • Geiger Stefan
        Mal schauen was sie sagen wenn die Vielfältigkeit einen Menschen tötet oder gar ein Kind ,der Wolf passt nicht mehr in unsere Tierzucht und Tierhaltung deswegen haben unsere Vorfahren ihn bei uns ausgerottet,aber die Vielfältigkeit wird es euch zeigen ,mich wundert dass es immer noch so dumme Menschen gibt.
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      • Friedl
        Selten so einen Blödsinn gelesen. Nicht nur der Beitrag, sondern alle ihre Kommentare.
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  • Bruno
    Viele die mit dem Wolf heulen und für die wehrlos abgeschlachteten Schafen keinerlei Empathie aufbringen können, würden sich als Wolf unter lauter Schafen pudelwohl fühlen.
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  • Peter felderer
    In Ostirol wersch wo gegendert😲
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  • Silvie
    @ Ehrenbürger, die Schafe tun ihnen nicht leid?! sind ja nur Schafe. Wie wenig Empathie muss man haben, wenn der Wolf sie mindestens fressen würde, aber das Raubtier zerlegt alle. Außerdem kommen sie bis zu den Siedlungen, wie in Mittewald. Und für die Bauern und Almhirten fehlt dir auch der Verstand und das Mitgefühl. Wenn ich Hirtin wäre, würde ich keine Schafe auf die Alm treiben. Man hat die Wölfe nicht umsonst ausgerottet, das wirst du aber nicht verstehen.
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  • Bini
    Lieber Gott lass Wasser und vorallem Hirn regnen besonders für unsern "Ehrenbürger".
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  • Luchs
    Schießen wir am besten alles wider ab. Allerdings werden wir wie andere Länder mit den Tieren das zusammen leben lernen müssen wei sie haben auch das Recht zu leben wie wir.
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    • Charly
      Der Luchs sollte zunächst die deutsche Sprache lernen.
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  • Tom
    Lieber Ehrenbürger
    Deine Kommentare sind einfach nur "Ohne Worte "sowas von sich zu geben kann wirklich nur ein Staatenloser "Ehrenbürger"
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  • NurMeineMeinung
    Wenn der Wolf und die Wölfin oder der Bär und die Bärin nicht gewesen wären, hätten der Schaf und die Schafin bestimmt ein langes Leben bei dem Tierhalter und der Tierhalterin gehabt und wären an Altersschwäche gestorben.
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  • Ehrenbürger
    Bitte nicht wieder voreilig einen Wolf als Täter vermuten, es könnte genauso ein Bär oder eine Bärin sein! Oder 2 Bärinnen und ein Bär. DNA-Spuren sicherstellen und auswerten dann wissen wir es!
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    • Silvie
      Die Wölfe vermehren sich viel schneller als die Bären. Das ist Fakt. Es hat zwar auch schon im Oberland vor Jahren einen Bär gegeben, aber der war gleich wieder weg. Und ich bleibe dabei, Wölfe gehören nicht hier her.
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      • pepi
        Im Oberland wär ich auch nicht geblieben. Kann den Bär durchaus verstehen ;)
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      • Ehrenbürger
        Liebe Silvie,
        die Wölfinnen und Wölfe sind gekommen um zu bleiben. Jetzt sind sie da und wir werden lernen müssen respektvoll mit ihnen zu leben. Die Wölfe tun das ja auch, denn sie fressen immer nur soviel, wie sie benötigen.
        Der Bär, den es im Oberland einmal gegeben hat, aber gleich wieder weg war, ist auch ein Teil von der verlorenen Vielfalt, die wieder zurückkommt. Unser Land wird sich verändern. Und ich freue mich darauf!
        LG
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        • Isolde Fuchs
          Zitat: "Die Wölfe fressen nur soviel sie benötigen ..."
          Dafür TÖTEN + Zerfleischen sie soviel Schafe etc. wie sie grad Lust haben.
          So sollte es heissen.
          Eine gewisse Emphatie für die die sich nicht wehren können wäre angebracht.
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    • Ehrenbürger
      Ich habe mal schnell gegoogelt und lese:
      Menschen kommen im Beuteschema von Wölfinnen und Wölfen nicht vor. Auch nicht in das von Bärinnen und Bären. Es besteht also kein Grund hysterisch zu werden, es denn, man will es.
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      • Wurzer luise
        Und die armen Tiere die so leiden müssen was ist mit die?
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