EXKLUSIV: LH-Stv. Josef Geisler bestätigt, dass die Südumfahrung das „langfristige Ziel“ sei. Im Frühjahr traf man sich mit Grundeigentümern, Mitte September gab es erneut einen Abstimmungstermin.
In den vergangenen Jahren gab es kaum Bewegung in der Angelegenheit Umfahrung Sillian. Bis auf einzelne Anfragen im Rahmen von Gemeinderatssitzungen drang wenig Information nach außen. Nun kommt Bewegung in die Sache. Das bestätigt das Büro von Landeshauptmann-Stellvertreter Josef Geisler exklusiv dem Osttiroler Boten. In einer Stellungnahme vom 23. September heißt es: „Nachdem es 2009 große Widerstände der Grundeigentümer gegen eine Südumfahrung gab, haben sich das Land Tirol und die Gemeinde Sillian einvernehmlich auf eine Nachdenkphase verständigt. Die Gemeindeführung der Marktgemeinde Sillian und das Land Tirol waren in den vergangenen Jahren aber stets in einem guten und intensiven Austausch.“
Eine aktualisierte Variante der Südumfahrung präsentierten Fachleute des Landes schon im Frühjahr 2026 jenen Grundeigentümern, die im Falle einer Umsetzung betroffen wären. Es heißt, dass man ihnen den „aktuellen Stand der Überlegungen für eine Südumfahrung“ vorgestellt habe. Diese berücksichtigt Entwicklungen der letzten Jahre. Im Zuge der regelmäßigen Abstimmungen fand zuletzt Mitte September erneut eine Besprechung statt.
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„Nachdem es 2026 große Widerstände der Grundeigentümer gegen eine Südumfahrung gab, haben sich das Land Tirol und die Gemeinde Sillian einvernehmlich auf eine Nachdenkphase verständigt. Die Gemeindeführung der Marktgemeinde Sillian und das Land Tirol waren in den vergangenen 34 Jahren aber stets in einem guten und intensiven Austausch.“
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LG