Am 25.03.2023 unternahm ein 36-jähriger Österreicher eine Schitour im Bereich Weißer Knoten im Gemeindegebiet von Kals am Großglockner. Nachdem er in der Glorerhütte einkehrte, fuhr er gegen 21.30 Uhr in Richtung Tal. Als er dort nicht wie vereinbart eintraf, leitete die Ehefrau des Alpinisten die Rettungskette ein. Die alarmierte Bergrettung Kals stieg zusammen mit zwei Polizeibergführer von der Lucknerhütte in Richtung Glorerhütte auf. Gleichzeitig leiteten weitere Polizeibergführer, die sich zu diesem Zeitpunkt auf der Glorerhütte aufgehalten hatten, die Suche talwärts ein. Weiters wurde der Polizeihubschrauber "Libelle FLIR" aus Klagenfurt angefordert.
Der verstiegene Alpinist konnte schließlich auf einer Seehöhe von 2.314 Metern geortet werden und die Besatzung des Polizeihubschraubers startete einen Bergeversuch. Dieser musste aufgrund der vorherrschenden Wetterbedingungen erfolglos abgebrochen werden.
Der Mann wurde schließlich nach erfolgter Erstversorgung durch die Bergrettung und die Polizei terrestrisch talwärts nach Kals abtransportiert. Im Tal wurde der Mann der Rettung übergeben und mit Verletzungen unbestimmten Grades in das Krankenhaus nach Lienz verbracht.
Am 21. März 2023, gegen 13:20 Uhr flog ein 56-jähriger Deutscher mit einem Gleitschirm in Obertilliach vom Paragleiterstartplatz Golzentipp. Aus unbekannter Ursache geriet das Fluggerät plötzlich ins Pendeln, ein Teil des Schirms klappte ein und stürzte auf die Skipiste. Dabei zog sich der 56-Jährige schwere Verletzungen zu. Er wurde mit dem Rettungshubschrauber in das Krankenhaus Lienz geflogen. Im Einsatz stand die Bergrettung Obertilliach, die Alpinpolizei und ein Notarzthubschrauber.
Am 9. März 2023 gegen 20:00 Uhr führten Beamte der PI Matrei i. O. Erhebungen gegen zwei Männer wegen Verdacht des Vergehens nach dem Suchtmittelgesetz durch. Die beiden Männer, ein 22-jähriger und ein 25-jähriger Deutscher, wurden im Bereich eines Lokales in Matrei i. O. vorübergehend festgenommen. Bei der Durchsuchung des 22-Jährigen auf der PI Matrei i. O. wurde ein Säckchen mit ca. 10 Gramm Kokain vorgefunden. Während des Telefonates mit seinem Rechtsanwalt stürzte sich der Deutsche plötzlich auf das Säckchen und gab dieses in seinen Mund, um es zu verschlucken. Die Polizeibeamten konnten dies jedoch durch Anwendung von Körperkraft verhindern. Der Deutsche setzte sich massiv zur Wehr und trat gegen die Beamten. Ihm wurden die Handschellen angelegt. Zwei Polizisten erlitten bei der Widerstandshandlung des Mannes leichte Verletzungen, der Deutsche blieb unverletzt. Es folgen Anzeigen auf freiem Fuß an die Staatsanwaltschaft Innsbruck.
Am 08.03.2023 wurden in Anras Geschwindigkeitsmessungen mittels mobilem Radargerät durchgeführt. Um 17:01 Uhr konnte in einer 100-km/h-Beschränkung ein PKW mit einer Geschwindigkeit von 175 km/h gemessen werden. Der 53-jährige deutsche PKW-Lenker wurde um 17:14 Uhr in Lienz angehalten und seine Daten erhoben. Anzeige folgt.