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Polizeimeldungen Osttirol


Verkehrsunfall mit erheblichem Sachschaden in Thal-Aue

Verkehrsunfall mit erheblichem Sachschaden in Thal-Aue



Am 01.10.2021, gegen 09.05 Uhr, lenkte ein 56-jähriger Österreicher ein Sattelzugfahrzeug mit Sattelanhänger auf der B100 von Lienz kommend in Richtung Sillian. Im Zuge eines Abbiegemanövers des Lkw-Lenkers nach rechts touchierte eine 24-jährige Österreicherin mit ihrem Pkw das Sattelzugfahrzeug, wurde anschließend gegen eine Leitschiene geschleudert und drehte sich zwei Mal im Kreis. Die Lenkerin wurde leicht verletzt. Am Pkw und am Sattelzugfahrzeug entstand erheblicher Sachschaden.
Ein Verletzter bei Verkehrsunfall bei St. Jakob

Ein Verletzter bei Verkehrsunfall bei St. Jakob



Am 26.09.2021 um 21.40 Uhr lenkte ein 25-jähriger Österreicher seinen PKW im Gemeindegebiet von St Jakob im Defereggen auf der L 25 im Freiland vom Staller Sattel kommend talwärts. Der übermüdete Lenker übersah eine Linkskurve, kam rechts von der Fahrbahn ab und ca. 10 Meter unterhalb in einer steilen Böschung auf den Rädern ohne sich zu überschlagen zum Stehen.
Er erlitt Verletzungen unbestimmten Grades an der Wirbelsäule und wurde nach erfolgter Erstversorgung mit der Rettung in das BKH Lienz verbracht.
Der PKW wurde schwer beschädigt und musste geborgen werden.
Im Einsatz standen die Mannschaften der FFW St Jakob iD, des Roten Kreuz und die Polizei
Nach Abschluss der Erhebungen wird ein Bericht an die zuständigen Behörden erstattet.

Zusammenstoß mit PKW: verletzter Motorradfahrer in St. Jakob

Zusammenstoß mit PKW: verletzter Motorradfahrer in St. Jakob



Am 26.09.2021, um 14:48 Uhr lenkte ein 47-jähriger Österreicher seinen PKW sowie eine hinter ihm herfahrende Motorradgruppe vom Staller Sattel kommend auf der L 25 ? Defereggentalstraße in Gemeindegebiet von St Jakob im Defereggen talauswärts. Der PKW-Lenker bog nach dem Betätigen des linken Blinkers auf einen links neben der Fahrbahn befindlichen Schotterparkplatz ab, als zeitgleich ein 56-jähriger österreichischer Motorradfahrer den PKW überholte. Dabei touchierte das Motorrad den PKW fahrerseitig, wodurch der Motorradfahrer zu Sturz kam und anschließend über den oben angeführten Schotterparkplatz schlitterte. Er erlitt dabei Verletzungen unbestimmten Grades.
Der Motorradfahrer wurde von den Rettungskräften des Roten Kreuz sowie dem Notarzt erstversorgt und in der Folge mit dem Rettungshubschrauber in das BKH Lienz geflogen.
Die PKW-Insassen erlitten keine Verletzungen.
An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden in unbestimmter Höhe.
Die Landesstraße L25 war aufgrund des Hubschraubereinsatzes kurzeitig in beide Fahrtrichtungen total gesperrt.
Nach Abschluss der Erhebungen wird Anzeige an die zuständigen Behörden erstattet.

Tödlicher Kajakunfall in Virgen

Tödlicher Kajakunfall in Virgen



Am 26. 09.2021 um 13:00 Uhr kenterte ein 48-jähriger erfahrener Österreicher im Gemeindegebiet von Virgen in der Isel mit seinem Kajak und blieb mit dem Kopf unter Wasser zwischen zwei Felsblöcken stecken. Sein vorausfahrender Begleiter bemerkte den Vorfall, begab sich sofort über das steinige Ufer zurück und versuchte auf den rutschigen Steinen in der starken Strömung das Boot umzudrehen, was ihm misslang. Der Gekenterte wurde von der Strömung aus dem Boot gezogen und ca 700 Meter abgetrieben, wo er von der verständigten FFW an Land gezogen werden konnte.
Die Einsatzkräfte der FFW und der anwesenden Rettung samt Notarzt begannen sofort mit Wiederbelebungsversuchen, welche erfolglos verliefen. Der verständigte Sprengelarzt stellte Tod durch Ertrinken fest.
Im Einsatz standen die Mannschaften der FFW Virgen und Matrei, der Wasserrettung Osttirol, der Rettung, das Team des NAH sowie die Polizei.

Unfall im Zuge einer Feuerwehrübung in Kartitsch

Unfall im Zuge einer Feuerwehrübung in Kartitsch



Im Zuge einer Übung der Freiwilligen Feuerwehr Kartitsch platzte aus unbekannter Ursache am 24.09.2021 gegen 20:21 Uhr ein unter Druck stehender Feuerwehrschlauch (B- Schlauch) unmittelbar vor dem Verteiler. Dabei wurde ein 58-jähriger österreichischer Feuerwehrmann vom Schlauch bzw. vermutlich auch vom Verteiler getroffen und stürzte in weiterer Folge zu Boden.
Der 58-Jährige erlitt durch den Unfall Verletzungen unbestimmten Grades und wurde nach Erstversorgung durch seine Feuerwehrkollegen mit der Rettung ins BKH Lienz eingeliefert.
Arbeitsunfall in Nikolsdorf

Arbeitsunfall in Nikolsdorf



Am 22.09.2021 wahr ein 41-jähriger Österreicher in einer Werkstatt in Nikolsdorf damit beschäftigt, Reparaturarbeiten an einem Elektroschlepper durchzuführen. Währenddessen saß eine Bekannte des Mannes, eine 31-jährige Österreicherin, unmittelbar vor dem Elektroschlepper, um einen Aufkleber von der Front des Fahrzeuges zu entfernen. Aus bislang unbekannter Ursache fiel gegen 16:30 Uhr das Armaturenbrett auf das Gaspedal des Elektroschleppers und das Fahrzeug setzte sich unkontrolliert nach vorne in Bewegung. Die Frau konnte nicht mehr rechtzeitig ausweichen und sie wurde vom ca. 2-Tonnen schweren Fahrzeug im Bereich der beiden Unterschenkel überrollt und dabei unbestimmten Grades verletzt. Der Bekannte der Frau betätigte sofort den "Not-Aus"-Taster des Elektroschleppers und setzte einen Notruf ab. Die Verletzte wurde an der Unfallstelle erstversorgt und mittels Notarzthubschrauber C7 in das Krankenhaus nach Villach verbracht. Nach Abschluss der Ermittlungen wird ein Bericht an die Staatsanwaltschaft Innsbruck übermittelt.
Schwerer Paragleitunfall in Leisach, Bezirk Lienz

Schwerer Paragleitunfall in Leisach, Bezirk Lienz



Am 21.09.2021, gegen 10:30 Uhr, stiegen zwei österreichische Staatsangehörige von Amlach auf den Gipfel "Spitzkofel" (2.717m Seehöhe) auf. Sie beabsichtigten mit ihren mitgetragenen Paragleitschirmen direkt vom Gipfelbereich ins Tal zu fliegen. Nach ca. einer Stunde gelang dem 34-Jährigen ein erfolgreicher Start und er flog vom Gipfelbereich in Richtung Nordwesten. Wenige Sekunden später wendete er wieder in Richtung Gipfelbereich und musste dabei feststellen, dass sein 35-jährige Kollege ca. 30 Meter vom Gipfel abgestürzt war. Sein Paragleitschirm verhängte sich bei einem Felsen, wodurch ein weiterer Absturz verhindert wurde. Der Mann blieb schwer verletzt in einer Felsrinne liegen. Der 34-Jährige veranlasste während des Fluges die Alarmierung des Notarzthubschraubers sowie der Bergrettung über die Leitstelle Tirol. Der schwer verletzte Paragleiter wurde vom Notarzthubschrauber mittels Tau geborgen, ins Tal und anschließend ins Klinikum Klagenfurt geflogen. Drei Einsatzkräfte der Bergrettung Lienz unterstützten die schwierige Bergung des Verletzten.

Alpine Notlage am Großglockner / Stüdlgrat

Alpine Notlage am Großglockner / Stüdlgrat



Am 18.09.2021 stiegen vier tschechische Alpinisten (26, 27, 28 und 31 Jahre alt) über den Normalweg auf den Gipfel des Großglockner. Da laut Angaben der vier Alpinisten am Normalweg zu viel Frequenz herrschte, entschlossen sie sich, über den Stüdlgrat abzusteigen bzw abzuseilen. Im Abstieg kam die Gruppe wegen des Schnees und der vereisten Bereiche auf der Westseite des Grates im Bereich des sogenannten "Jögental" auf ca 3600 Meter Seehöhe nicht mehr weiter und setzte gegen 19:30 Uhr einen Alpinnotruf ab. Die Besatzung des NAH C7 konnte die Bergsteiger gegen 19:50 Uhr am Grat lokalisieren. Mit Hilfe einer Taubergung konnten noch vor Einbruch völliger Dunkelheit zwei der vier Bergsteiger geborgen und zur Stüdlhütte ausgeflogen werden. Ein weiterer Anflug zum Grat war anschließend wegen der Dunkelheit nicht mehr möglich. Mit den beiden am Grat verbliebenen Bergsteigern wurde telefonisch Kontakt aufgenommen, um den Allgemeinzustand bzw die mitgeführte Ausrüstung (Biwakausrüstung etc) abzuklären. Da die beiden Alpinisten anführten, sie seien unterkühlt und würden die Nacht nur schwer überstehen, wurde durch den Einsatzleiter der Bergrettung Kals aG (gleichzeitig auch Hüttenwirt der Erzherzog Johann Hütte) eine Einsatzmannschaft ? bestehend aus dem Einsatzleiter selbst und 3 weiteren Bergführern ? zusammengestellt. Dieser Bergetrupp stieg um 20:30 Uhr von der Erzherzog Johann Hütte in Richtung Gipfel des Großglockners auf und in weiterer Folge über den Stüdlgrat zu den beiden Bergsteigern. Diese konnten gegen 22:30 Uhr erreicht und mit Wärme Pads und heißen Getränken versorgt werden. Anschließend stieg der Bergetrupp mit den beiden Tschechen wieder zum Gipfel des Großglockners auf und in der Folge über den Normalweg zur Erzherzog Johann Hütte ab. Diese erreichten sie gegen 01:00 Uhr. Die beiden Alpinisten waren stark erschöpft und leicht unterkühlt, ansonsten aber unverletzt. Die beiden Tschechen wurden am 19.09.2021 mit dem Polizeihubschrauber ins Tal geflogen. Ein selbständiger Abstieg wäre für die beiden Alpinisten wegen der fehlenden Gletscherausrüstung nicht gefahrlos möglich gewesen.