Am 18.06.2021, gegen 13:05 Uhr lenkte eine 52-jährige Österreicherin einen Rettungswagen in Martei in Osttirol auf der Bundesstraße aus Richtung Lienz kommend und bog im Freiland nach Betätigung des linken Blinkers und Verringerung der Fahrgeschwindigkeit nach links zu einer Fraktion von der Bundesstraße ab. Der nachkommende PKW-Lenker verringerte ebenfalls seine Geschwindigkeit. Zwei nachfahrende Motorräder, bemerkten den bevorstehenden Abbiegevorgang des vorausfahrenden RTW nach links nicht, setzten zum Überholen an, wobei der erste Motorradfahrer durch ein Ausweichmanöver nach links am abbiegenden Rettungswagen vorbeifahren konnte. Der zweite Motorradfahrer ein 20-jähriger Deutscher konnte eine Kollision nicht mehr verhindern, prallte seitlich gegen das abbiegende Rettungsfahrzeug und wurde zusammen mit seiner 23-jährigen deutschen Beifahrerin in die angrenzende Wiese geschleudert, wo beide schwer Verletzt liegen blieben.
Nach der Erstversorgung wurden diese in das BKH Lienz transportiert und dort stationär aufgenommen.
Nach Abschluss der Erhebungen wird den zuständigen Behörden Bericht erstattet.
Am 18.06.2021, gegen 12:44 Uhr kam ein 50-jähriger deutscher Staatsangehöriger mit seinem Motorrad im Gemeindegebiet von St Jakob in Defreggen in Fahrtrichtung Huben auf der Bundesstraße im Freiland in einer Linkskurve ins Rutschen, bevor er von der Fahrbahn abkam, sich in der Folge überschlug und im Bereich der dortigen Böschung schwer Verletzt liegen blieb.
Nach der Erstversorgung vor Ort wurde er mit dem NAH in das BK Lienz überstellt.
Nach Abschluss der Erhebungen wird den zuständigen Behörden Bericht erstattet.
Am 16. Juni 2021 flog ein 54-jähriger Deutscher im Rahmen eines Flugseminares vom Startplatz in Obertilliach in Richtung Landeplatz in Sillian. Gegen 13:00 Uhr prallte der Mann im Ortsteil Panzendorf, in Heinfels gegen eine Hausfassade, wobei er sich schwere Verletzungen zuzog. Ein Zeuge des Absturzes setzte die Rettungskette in Gang. Nach der Erstversorgung wurde der Deutsche mit dem Rettungshubschrauber in die Klinik Innsbruck geflogen. Der Gleitschirm, ein geparktes Fahrzeug und die Hausfassade wurden bei dem Unfall beschädigt.
Nachtrag vom 18. Juni: Wie die Polizei am mitteilt, ist der Verunglückte am 17. Juni seinen schweren Verletzungen in der Klinik Innsbruck erlegen.
Am 13.06.2021 gegen 13.00 Uhr stiegen 5 erfahrende Raftingguides (2 ungarische Staatsbürger, 3 österreichische Staatsbürger) in Matrei in Osttirol in ein Raftingboot und fuhren auf der Isel in Richtung Huben. Nach wenigen Minuten verletzte sich ein ungarischer Staatsbürger und verließ das Boot. Die anderen vier Guides setzten ihre Fahrt fort, wobei das Raftingboot vermutlich auf einen großen Stein auffuhr, welcher in den hohen Wellen des Schneeschmelzwassers schlecht bzw. nicht ersichtlich war. Das Boot wurde in die Höhe geschleudert und beim Aufprall in das Wasser in einem Wasserwirbel umgedreht, wobei alle vier Personen aus dem Boot geschleudert wurden. Zufällig im Bereich der Isel aufhältige Personen wurden auf das gekenterte Boot sowie die im Wasser treibenden Personen aufmerksam und setzen einen Notruf ab. Die alarmierte Wasserrettung, Feuerwehr, Rettungshubschrauber und Polizei konnten schließlich 3 Personen aus dem Wasser bergen. Die Suche nach einem abgängigem 28-jährigen österreichischem Staatsbürger war bislang erfolglos und ist nach wie vor aufrecht.
Beteiligte Einsatzkräfte: Notarzthubschrauber C7, Wasserrettung Lienz mit 19 Personen, FF Huben, FF St. Johann, FF Ainet, FF Oberlienz, FF Prägraten (insgesamt 109 Einsatzkräfte mit 11 Fahrzeugen), Rettung mit 11 Personen und 4 Fahrzeugen, 7 Privatpersonen mit Kajak, 3 Polizeistreifen