Am Samstag, 20. Jänner, gegen 1 Uhr verschaffte sich ein 17-jähriger Syrer in einem offensichtlich stark alkoholisierten Zustand gewaltsam Zutritt in die Wohnung eines 26-jährigen Österreichers. Dort attackierte er den Österreicher mit mehrmaligen Faustschlägen und verletzte diesen im Bereich des Gesichtes schwer. Der 26-Jährige befand sich aufgrund seiner Verletzungen bis Sonntag stationär im Bezirkskrankenhaus Lienz. Der 17-Jährige wird wegen des Verdachtes der schweren Körperverletzung, Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch der Staatsanwaltschaft Innsbruck angezeigt.
In Obertilliach haben am Sonntag die Dolomitenlauf-Klassikrennen über 21 und 42 Kilometer stattgefunden. Auf beiden Distanzen dominierten die Langläuferinnen und –läufer aus Italien:
Im Klassikrennen über 21 Kilometer holte wie schon am Samstag im Skating-Bewerb Tommaso Dellagiacoma den Sieg vor seinen Landsleuten Riccardo Mich und Manuel Amhof. Schnellste Dame auf der kurzen Distanz war am Sonntag Carola Dellagiacoma, die Schwester des Siegers bei den Herren. Die Geschwister konnten ihren Sieg gemeinsam bejubeln. Platz Zwei über 21 Kilometer Klassik holte die Tirolerin Lisa Achleitner, die am Samstag den Skatingbewerb gewonnen hat. Platz Drei über die Klassik-Kurzdistanz ging an die Südtirolerin Thea Schwingshackl, und Platz Fünf holte die Osttirolerin Julia Lindsberger vom LRC.
Auch im Klassikrennen über 42 Kilometer gehörten die vorderen Plätze den Teams aus Italien, den Sieg holte hier Francesco Ferrari, es ist sein zweiter Sieg beim Dolomitenlauf, schon 2019 hat er hier gewonnen. Bei den Damen konnte sich über 42 Kilometer Klassik die Finnin Heli Heiskanen an die Spitze setzen
Zweiter Platz über 42 km für Osttirolerin Anna Schmidhofer
Über Platz Zwei konnte die Osttirolerin Anna Schmidhofer jubeln. Die 25jährige Villgraterin ging nach einer Krankheitsphase ins Rennen, der zweite Platz zählte für sie heute wie ein Sieg, freute sich Anna Schmidhofer: "Ich konnte jetzt eineinhalb Wochen wegen Krankheit nicht trainieren. Der Start heute beim Heimrennen war für mich Pflicht und ich freue mich total über dieses Ergebnis“.
Alle Ergebnisse der Dolomitenlauf-Rennen 2024 finden Sie hier
Zu den Rennen am Samstag siehe auch Osttirol-Online-Bericht "Osttiroler Langlauf-Jugend vorn dabei"
Positive Bilanz der Veranstalter und Dank an die vielen HelferInnen
Eine positive Bilanz zog auch OK-Chef Franz Theurl. Wetter, Loipe und Wettkampfbedingungen waren perfekt. Rund 1200 STarterInnen haben an den Dolomitenlauf-Rennen am Samstag und Sonntag teilgenommen, etwa Dreiviertel davon reisten aus dem Ausland an. Theurl bedankte sich auch bei den vielen freiwilligen Helferinnen und Helfern.
Christine Brugger hat am Samstag mit Streckenchef Rudi Neumayr und OK-Chef Franz Theurl für Radio Osttirol gesprochen:

Etwa 600 Athleten standen heute Samstag in Obertilliach am Start zum 54. Dolomitenlauf im Freien Stil. Die leicht entschärfte Streckenführung, perfekte Loipenbedingungen und Kaiserwetter erlaubten sehr schnelle Zeiten. Auch das Easyrace für alle mit Spaß am Langlauf fand großen Anklang.
Beim Dolomitenlauf-Auftakt mit den Skating-Rennen am Samstag zeigte der Osttiroler Langlauf-Nachwuchs starke Leistungen. Selina Ganner (Jg. 2008) aus Obertilliach lief im 21-Kilometer-Rennen auf den dritten Platz in der Damenwertung. Julia Lindsberger (Jg 2006, LRC Lienzer Dolomiten) verpasste mit Rang 4 das Stockerl nur knapp. Eva Schmidhofer (Jg 1999) aus dem Villgratental erreichte mit Rang 7 ebenfalls die Top Ten.
Der 18jährige Fabian Lindsberger aus Nikolsdorf (LRC Lienzer Dolomiten) läuft auch im C-Kader des ÖSV. Der Osttiroler war am Samstag der beste Österreicher beim Dolomitenlauf im freien Stil auf der 21-Kilometer-Runde in Obertilliach.
Alle Ergebnisse der Rennen im freien Stil von Samstag finden Sie hier
Christine Brugger hat für Radio Osttirol mit Fabian Lindsberger gesprochen, ebenso mit der Siegerin der 21-Kilometer-Distanz, Lisa Achleitner aus Nordtirol, der Osttirolerin Eva Schmidhofer und der Südtirolerin Julia Kuen, die über die 42-Kilometer-Distanz Platz 2 holte:
Am 14. Februar ist heuer nicht nur Aschermittwoch und Valentinstag, sondern auch der „One-Billion-Rising-Day“. An diesem Tag findet eine weltweite Tanz-Kampagne für ein Ende der Gewalt an Mädchen und Frauen statt. Diese Veranstaltung wird heuer zum ersten Mal auch in Lienz durchgeführt. Teresa Schneider von „TanzArtTirol“ in Leisach führt diese gemeinsam mit dem Frauenzentrum Osttirol durch. Wir haben mit ihr und mit Mädchenberaterin Sabine Unterweger über den „One-Billion-Rising-Day“ gesprochen.
Wenn Sie mittanzen wollen: Alle Infos zu den Proben und zur Anmeldung gibt’s auf www.tanzart-tirol.at.
Die Abschusserfüllung in Tirol ist weiterhin hoch. Wie aus der aktuellen Jagdbilanz 2023/2024 hervorgeht, konnte die Zahl im letzten Jahr Tirolweit auf 90 % gesteigert werden. Eine erhöhte Abschusserfüllung, mit 83,5 % gab es auch in Osttirol.
Wir haben mit dem Osttiroler Bezirksjägermeister Hans Winkler gesprochen.
2023 brachte für den heimischen Autohandel ein leichtes Plus. Spürbar ist nach wie vor die Kaufzurückhaltung der privaten Autokunden, das zeigt ich auch bei den E-Autos. Sie werden bevorzugt von Firmen gekauft.
Wie wird es werden, das Jahr 2024? Das wüssten wir wohl alle gerne, Christine Brugger hat bei der Osttiroler Numerologin Monika Zwischenberger nachgefragt, die sich schon seit Jahren auf die Kraft der Zahlen spezialisiert hat. Im „Kalender des alten Wissens“, der heuer im grünen Umschlag erscheint. „Grün steht für Holz und 2024 ist das chinesische Jahr des Holzes“, erklärt Zwischenberger. Sie berechnet für jeden Tag sowohl die numerologische Tagesschwingung als auch die astrologische Informationen. Für Zwischenberger Impulse und Inspirationen, um die täglichen Herausforderungen des Lebens leichter annehmen und meistern zu können. Der Kalender des alten Wissens ist im Buchhandel erhältlich, weitere Informationen gibt es auf der Homepage www.seelenzahl.at
Das Standesamt Lienz hatte auch im vergangenen Jahr wieder viel zu tun. Auch wenn es im Vergleich zum Vorjahr etwas weniger Trauungen gegeben hatte, ist die Gesamtzahl weiterhin auf einem hohen Niveau.
Insgesamt kam es im vergangenen Jahr im Bezirk Lienz zu 169 Trauungen und sechs Verpartnerungen.
Wie kommt der Strompreis zustande, wer kontrolliert die TIWAG und wer wusste von den Kündigungen der Altverträge? Diese Fragen und mehr wurden am Dienstag im Tiroler Landtag debattiert. Die Oppositionsparteien Liste Fritz, FPÖ und Grüne hatten den Sonderlandtag gefordert, um Licht ins „Strompreis-, Vertrags- und Kommunikationschaos bei der TIWAG“ zu bringen.
Bereits in der aktuellen Stunde zu Beginn der Sitzung stellte der Freiheitliche Clubobmann Markus Abwerzger klar: „Die TIWAG gehört den Tirolerinnen und Tirolern!“ Nicht nur die TIWAG ihr Geschäftsgebaren, auch Landeshauptmann Anton Mattle musste als Eigentümervertreter heftige Kritik einstecken. Statt auf den 10 Fragen-Katalog zu antworten, distanzierte er sich vom TIWAG-Management und seinen Fehlern und kündigte eine Neuaufstellung des landeseigenen Energieversorgers an: „…personell, inhaltlich, strukturell und im Bereich der Kommunikation“.
Markus Sint, Obmann der Liste Fritz war empört: “Sie san der Eigentümervertreter, ducken sich weg…“ Für die Grünen forderte Clubobmann Gebi Mair: „Nehmen Sie die Kündigungen zurück, senken sie den Strompreis und läuten sie die TIWAG Energiewende ein“.
Neos Clubobmann Dominik Oberhofer wiederholte einmal mehr, dass ein Untersuchungsschuss die „blackbox TIWAG“ durchleuchten müsse. Die Situation der Gemeinden, die immer noch mit einem hohen Strompreis kämpfen, zeigte Landtagsvizepräsidentin Elisabeth Blanik, SPÖ, auf: „Plus 787,23% Tariferhöhung - unglaublich!“ Zudem warnte sie vor einer zunehmenden Politikverdrossenheit durch intransparente Preisgestaltung und Kündigungen. Schließlich wurde der Antrag der Oppositionsparteien zur Senkung des Strompreises auf 10 Cent netto pro Kwh durch einen Abänderungsantrag von ÖVP und SPÖ abgeschwächt und die Novelle des Elektrizitätsgesetzes beschlossen.
Damit soll die Stromversorgung für Haushalte ohne Neuvertrag sichergestellt werden.
Der Dolomitenlauf steht schon in den Startlöchern. Am Wochenende geht die größte Langlauf-Veranstaltung Österreichs im Obertilliach über die Bühne. Egal ob für Profis, Amateure oder Genusssportler.
Die Bedingungen im Lesachtal sind tiefwinterlich, freut sich auch Helmut Glantschnig, Zielrichter beim Dolomitenlauf.
Im Gespräch mit Sportreporter Reinhold Abart berichtet er u.a.auch über aktuelle Trends im Langlaufsport.
"Jeder ein Sieger über sich selbst“ lautet das Motto des Dolomitenlaufes am kommenden Wochenende in Obertilliach.
“Egal ob für Profis, Amateure oder Genusssportler – für jedes Können, jeden Geschmack, jedes Alter bieten wir den richtigen Bewerb mit der passenden sportlichen Herausforderung. Und das vor einer beeindruckenden Naturkulisse!“ So beschreibt LRC-Organisator Franz Theurl das Nordische Highlight in Osttirol.
Der Dolomitenlauf gilt als die größte Langlauf-Veranstaltung in Österreich. In diesem Jahr geht er in seine 54. Auflage. Bereits 1970 hat er zum ersten Mal stattgefunden.
6 verschiedene Rennen
Im Rahmen der dreitägigen Veranstaltung werden insgesamt sechs verschiedene Rennen, in unterschiedlichen Distanzen und Schwierigkeitsgraden ausgetragen.
Radio Osttirol Sportreporter Reinhold Abart hat mit Rennleiter Rudi Neumayr gesprochen.
Heftige Debatten finden aktuell im Tiroler Landhaus in Innsbruck beim Sonderlandtag zur TIWAG statt. Nicht nur die Oppositionsparteien, die den Sonderlandtag einberufen haben, sind unzufrieden mit der TIWAG. Bürgermeisterin Elisabeth Blanik, Vizepräsidentin des Tiroler Landtages und Mitglied der Regierungspartei SPÖ, kritisiert sowohl den Vorstand der TIWAG als auch sein Vorgehen heftig. Von der Preisgestaltung bis hin zu den Kündigungen werde so die Demokratieverdrossenheit in der Bevölkerung angeheizt, dies sei eine „Tragödie“. Am Beispiel von Lienz, die Stadtgemeinde musste eine Preiserhöhung von 787% verkraften, prangerte sie den Umgang des Energieversorgers mit den Gemeinden an.
Insgesamt 7 Gruppierungen treten bei der Arbeiterkammerwahl in Tirol an. Die stärkste Fraktion in der AK-Vollversammlung ist die AAB-FCG-Fraktion von AK-Präsident Erwin Zangerl. Diese stellt seit der letzten Wahl vor 5 Jahren 45 der insgesamt 70 Kammerrätinnen und –räte in der Vollversammlung.
AK-Präsident Erwin Zangerl strebt noch einmal das Amt des Kammerpräsidenten an. Er hat seine Liste mit den Osttiroler Kandidaten Christian Eder, Florian Stocker und Erwin Bachmann vor kurzem in Lienz vorgestellt:

In Nußdorf-Debant steht das „kleinste Skigebiet Osttirols“ – und es ist derzeit in Vollbetrieb. Der 13-jährige Janis Steiner hat es im elterlichen Garten aufgebaut. Unter anderem umfasst das Modell unter anderem eine detailgetreue Gondelbahn, einen Schlepplift und auch mehrere Pisten. Der Schüler erzählt: „Angefangen habe ich mit sechs Jahren, als ich meine erste Bahn geschenkt bekommen habe.“ Daraus wurde eine Leidenschaft, die bis heute wächst. Für Steiner ist der „Betrieb“ des Modellskigebietes nicht nur eine Bastelei, sondern auch die Möglichkeit, Technik zu begreifen und zu lernen: „Es ist zum Beispiel sehr spannend zu sehen, wie sich die Bahn bei Wind verhält.“ Er verschönert das Modell, das übrigens auch auf das Garagendach führt, laufend – etwa durch Absperrgitter oder Mini-Schneekanonen. Steiner dreht auch immer wieder Kurzvideos seiner Bahn und lädt sie auf den TikTok-Kanal „msg_osttirol“. Mit seinen Videos hat er bereits 40.000 Likes gesammelt. Sie sind für ihn Motivation genug, um weiter am „kleinsten Skigebiet Osttirols“ zu tüfteln.
Am vergangenen Freitag hat der Kiwanisclub Lienz wieder zum traditionellen Neujahrsempfang eingeladen. Im Mittelpunkt stand wie jedes Jahr die Übergabe der Förderpreise an junge Musiktalente aus Osttirol und dem Mölltal.
Heuer konnten gleich fünf junge Musikerinnen und Musiker ausgezeichnet werden. Sie begeisterten das Publikum mit ihrem Können und ihren Instrumenten, von der Tuba bis zur Querflöte: