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26. August 2026, Lilith Sommer

Osttirol verzeichnet starken Bergsommer

Die Region konnte bei den Gästezahlen weiter zulegen. Gleichzeitig zeigt sich, dass sich das Reiseverhalten und die Herkunft der Gäste verändern.

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Osttirol verzeichnet starken Bergsommer
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Auch heuer wieder war Osttirol ein beliebtes Urlaubsziel. Foto: Pixabay

Die Zwischenbilanz des Tourismusverbandes Osttirol fällt erfreulich aus. Insgesamt wurden von Mai bis einschließlich Juli 192.802 Ankünfte und 607.714 Nächtigungen gezählt. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das ein Plus von 7,3 Prozent bei den Ankünften und 2,69 Prozent bei den Nächtigungen. Gleichzeitig wurde damit der höchste Wert für diesen Zeitraum der vergangenen fünf Jahre erreicht.

Besonders stark zeigte sich der Juli: Mit 345.537 Nächtigungen lag er um 4,12 Prozent über dem Vorjahreswert. Auch die einzelnen Regionen entwickelten sich überwiegend positiv. Die Nationalparkregion Hohe Tauern Osttirol kam auf 191.860 Nächtigungen, die Ferienregion Lienzer Dolomiten auf 184.915 und das Defereggental auf 67.612.

Deutschland bleibt wichtigster Markt

Bei den Herkunftsmärkten bleibt Deutschland mit 261.365 Nächtigungen und einem Anteil von 43 Prozent der wichtigste ausländische Markt. Gleichzeitig konnten vor allem die Benelux-Staaten, Italien und Tschechien deutlich zulegen. Auch bei den österreichischen Gästen gab es ein Plus von 1,7 Prozent.

Zuwächse gab es zudem in mehreren Unterkunftskategorien. Besonders stark entwickelten sich die Schutzhütten mit einem Plus von 15,59 Prozent sowie die Campingplätze mit 6,36 Prozent.

Fokus auf neue Qualitätsbetten

Für Tourismusverbandsobmann Franz Theurl ist die positive Entwicklung besonders bemerkenswert, weil Osttirol gleichzeitig mit einem Rückgang bei den verfügbaren Betten zu kämpfen hat. Im vergangenen Jahr lag der Bettenverlust laut Tourismusverband bei 5,6 Prozent.

Theurl sieht in den aktuellen Zahlen deshalb eine Bestätigung für die Attraktivität Osttirols als Bergsommerdestination. Nun soll der Fokus verstärkt auf die Errichtung neuer Qualitätsbetten in unterschiedlichen Angebotskategorien gelegt werden. Dazu laufen laut Tourismusverband bereits Gespräche mit der Wirtschaftsförderstelle des Landes und Tourismuslandesrat Mario Gerber.

Mit der positiven Sommerbilanz richtet sich der Blick damit bereits auf die kommenden Monate und auf die bevorstehende Wintersaison.

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