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Polizeimeldungen Osttirol


Fahrradunfall in Tristach

Fahrradunfall in Tristach



Ein 57-jähriger Österreicher fuhr am 2.7.2021 gegen 17:00 Uhr, mit seinem Fahrrad auf der Landesstraße in Tristach in Richtung Lienz. Zum selben Zeitpunkt wollte ein 79-jähriger Österreicher, ebenfalls mit dem Fahrrad, aus einer Gemeindestraße in die L 318 einbiegen, übersah offenbar den 57-Jährigen und es kam zur Kollision. Eine Zeugin setzte die Rettungskette in Gang. Der 57-Jährige musste noch an Ort und Stelle reanimiert und anschließend mit dem Notarzthubschrauber ins Klinikum Klagenfurt geflogen werden. Der 79-jährige blieb unverletzt.
Pkw-Einbruch in Lavant

Pkw-Einbruch in Lavant



Am 1. Juli 2021, zwischen 17:00 Uhr und 22:00 Uhr schlug ein bisher unbekannter Täter bei einem am Parkplatz eines Hotels in Lavant abgestellten Pkw eine Scheibe ein und stahl daraus eine Geldtasche samt dem darin befindlichen Bargeldbetrag. Es entstand ein Schaden in bisher unbekannter Höhe. Um zweckdienliche Hinweise an die PI Lienz (Tel. 059133/7230) wird ersucht.
Verkehrsunfall mit Eigenverletzung in Virgen

Verkehrsunfall mit Eigenverletzung in Virgen



Am 30.06.2021 um 17.25 Uhr lenkte ein 24-jähriger unter Alkoholeinfluss stehender Ungar seinen PKW auf der Virgental Landesstraße L 24 aus Bobojach kommend in Richtung Obermauern. Zu diesem Zeitpunkt regnete es sehr stark und die Fahrbahn war teilweise regenüberflutet. Vermutlich aufgrund überhöhter bzw. den Wetterbedingungen nicht angepasster Geschwindigkeit geriet der Ungar mit seinem Fahrzeug ins Schleudern und prallte gegen einen links der Fahrbahn befindlichen Baum. Das Fahrzeug schleuderte anschließend mehrmals um die eigene Achse und kam dann quer zur Fahrbahn zum Stillstand. Der Lenker wurde unbestimmten Grades verletzt und von der Rettung ins Bezirkskrankenhaus Lienz eingeliefert, wo er stationär aufgenommen wurde. Der PKW wurde stark beschädigt.
Alpinunfall mit Verletztenbergung in Kals am Großglockner

Alpinunfall mit Verletztenbergun­g in Kals am Großglockner



Am 28.06.2021 gegen 05:30 Uhr unternahmen eine 28-jährige Tschechin sowie ein 33-jähriger Tscheche als gleichwertige Partner von der Stüdlhütte aus eine kombinierte Klettertour auf den Großglockner im Gemeindegebiet von Kals am Großglockner. Sie stiegen über das Teischnitzkees auf die Hofmannspitze auf, kamen aber aufgrund der Verhältnisse nur sehr langsam weiter. Nachdem sie am Nachmittag die Hofmannspitze erreichten setzte Nebel ein und sie beschlossen die Tour abzubrechen. Dabei gingen sie jedoch nicht über den Aufstiegsweg zurück, sondern seilten sich über die Südseite der Hofmannspitze ab. Auf einer Seehöhe von ca. 3.500 m löste sich plötzlich oberhalb der 28-Jährigen ein Stein und traf sie am linken Oberschenkel. Sie verlor dabei die Kontrolle über das Abseilgerät, rutschte ab und blieb nach ca. 15 m im Seil hängen wobei sie gegen einen Felsen prallte. Trotz starker Schmerzen versuchten sie weiter abzusteigen, was jedoch nach ca. 100 m aufgrund des schwierigen Geländes scheiterte. Aufgrund der einbrechenden Dunkelheit verständigten sie den Hüttenwirt der Stüdlhütte, der umgehend die Bergrettung Kals am Großglockner verständigte. Die Bergrettung nahm daraufhin Kontakt mit den zwei Alpinisten auf und sie beschlossen gemeinsam, dass die beiden Tschechen ein Notbiwak einrichten und am nächsten Tag mit dem Notarzthubschrauber geborgen werden. Nachdem am nächsten Morgen aufgrund der Wetterlage vorerst eine Bergung mit dem Notarzthubschrauber unmöglich war, stiegen fünf Bergretter der Bergrettung Kals am Großglockner in Richtung Einsatzstelle auf. Nachdem sich die Wettersituation besserte konnte der Notarzthubschrauber die beiden Personen schlussendlich bergen. Die verletzte 28-Jährige wurde mit Verletzungen unbestimmten Grades ins Krankenhaus Lienz geflogen wo sie ambulant behandelt wurde. Die fünf Bergretter wurden vom Polizeihubschrauber "Libelle Tirol" ins Tal geflogen.

Im Einsatz standen ein Alpinpolizist, fünf Bergretter der Bergrettung Kals am Großglockner, ein Notarzthubschrauber sowie der Polizeihubschrauber "Libelle Tirol".
Unwetter in Lienz

Unwetter in Lienz



Am 26. Juni 2021 in der Zeit von 21:30 Uhr bis 22:30 Uhr kam es im Bezirk Lienz auf Grund von einem Unwetter mit starken Sturmböen zu mehreren Einsätzen für die Polizei Lienz und die Polizei Matrei sowie den Feuerwehren Lienz, Oberlienz, Amlach, Tristach und Matrei. Im Raum Iseltal und Lienz sind mehrere Bäume umgestürzt und Bauzäune bzw. Bauschilder wurden durch den Wind umgeweht. Auf Grund dessen kam es zu kurzeitigen Sperren der B 108 und L 393 für den Zeitraum der Baumräumung. Des Weiteren wurde beim einem Werk in Lienz im Bereich einer Produktionshalle das Dach teilweise abgedeckt. In der Andreas Hofer-Straße in Lienz stürzte ein Baum auf ein Mehrparteienhaus. Dieser wird am 27. Juni 2021 weggeräumt. Durch den Sturm kam es zu Sachschaden in unbekanntem Ausmaß. Personen wurden nicht verletzt.
Unfall mit einem Rind in Außervillgraten

Unfall mit einem Rind in Außervillgraten



Am 24.06.2021 brachte ein 71-jähriger Österreicher seine Jungrinder in Außervillgraten auf die dortigen Almwiesen. Ein Kalb entfernte sich jedoch von der Herde und kehrte nicht mehr zurück. Bei einer Suche konnte das Kalb gegen 18:30 Uhr entdeckt und vom 71-Jährigen wieder zur Herde zurückgebracht werden. Im Zuge dessen rutschte das Kalb jedoch aus und fiel dabei teilweise auf den vorausgehenden 71-Jährigen. Dieser zog sich einen Unterschenkelbruch zu und musste von der Bergrettung Sillian terrestrisch geborgen und von der Rettung in das BKH Lienz gebracht werden.
Tödlicher Forstunfall in Innervillgraten

Tödlicher Forstunfall in Innervillgraten



Am 24.06.2021 war ein 41-jähriger Österreicher alleine in Innervillgraten in seinem Waldstück, um dort Aufräumarbeiten durchzuführen. Im Zuge dieser Waldarbeiten mit der Motorsäge im steilen Gelände dürfte ein Baumstamm und eine Wurzel ins Rutschen geraden sein. Der 41-Jährige wurde getroffen und dabei tödlich verletzt. Als der Mann nicht wie erwartet nach Hause zurückkehrte und auch Telefonanrufe nicht möglich waren, hielten Angehörige und Bekannte im Wald Nachschau. Dabei konnte der 41-Jährige oberhalb eines Forstweges tot aufgefunden werden.
Schäden durch Gewitter in Matrei in Osttirol

Schäden durch Gewitter in Matrei in Osttirol



Am 23.06.2021 gegen 20.30 Uhr kam es im Ortszentrum von Matrei in Osttirol im Zuge eines kurz andauernden starken Gewitters mit extremen Windböen zu Teilabdeckungen von Blechdächern und eines Ziegeldachbereiches von 3 Gebäuden. Durch die herumfliegenden Dächerteile wurden angrenzende Objekte beschädigt. Ebenso wurde ein parkendes KFZ durch eine Eisenstange eines Daches beschädigt. Personen wurden nicht verletzt. An allen Objekten entstand Sachschaden in unbekannter Höhe. Die mit 40 Einsatzkräften und 6 Fahrzeugen ausgerückte Freiwillige Feuerwehr Matrei i O führte Aufräumungs- und Sicherungsarbeiten durch. Nach erfolgter Erstbesichtigung der Schäden durch die Gemeindeeinsatzleitung mussten keine weiteren Maßnahmen verfügt werden. Zeitgleich kam es zu Baumstürzen entlang der Felbertauern Mautstraße, wodurch die Straße nur einspurig passierbar war. Nach erfolgten Aufräumungsarbeiten war die Felbertauern Mautstraße um 22.00 Uhr wieder ungehindert befahrbar. Ein weiterer Baumsturz auf der Gemeindestraße zum Ortsteil Zedlach in Matrei in Osttirol wurde von der FFW Matrei i O bereinigt.