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11. Februar 2026, Boris Knorr

Tennishalle, Wohnungen und Feuerwehr

Auf der Tagesordnung im Lienzer Gemeinderat standen diese Woche unter anderem Bauvergaben, Sanierungen städtischer Wohnungen und ein fast geschenktes Tanklöschfahrzeug.

Tennishalle, Wohnungen und Feuerwehr
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Tennishalle, Wohnungen und Feuerwehr Teil 2
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Archivbild: Radio Osttirol

Die Bauarbeiten rund um die Tennis- und Mehrzweckhalle in Lienz haben am Dienstag den Lienzer Gemeinderat beschäftigt. Der Baubeginn ist für März vorgesehen. In der Sitzung in der Liebburg wurden die Bauvergaben beschlossen sowie Finanzierung, Förderungen und mögliche Einsparungspotenziale diskutiert.

Die veranschlagten Gesamtkosten liegen derzeit bei 4,85 Millionen Euro, könnten jedoch noch auf über fünf Millionen Euro ansteigen. Diskutiert wurde unter anderem auch die Installation einer Photovoltaikanlage. Den Zuschlag für die Bauarbeiten erhielt die Firma Strabag, die Heizungsinstallation übernimmt die Firma Stolz, die Elektroarbeiten die Firma Ortner.

Gefördert wird das Projekt durch Mittel von Bund, Land Tirol und dem Tourismusverband in Höhe von insgesamt 1.295.000 Euro. Einsparungen sind laut Stadt in einzelnen Bereichen, etwa bei der Gastronomie und der Fassadengestaltung, möglich. Zur Finanzierung ist außerdem eine Darlehensaufnahme der Stadt Lienz von rund 3,5 Millionen Euro vorgesehen.

Ein weiteres Thema war die Sanierung städtischer Wohnungen. Aktuell bestehen bei insgesamt 14 städtischen Wohnungen Sanierungsbedarf. Derzeit kommt es zu Verzögerungen in der Bauausführung, diese sollen jedoch im Frühjahr schrittweise aufgeholt werden. Diskutiert wird zudem eine Kosten-Nutzen-Rechnung, die auch eine mögliche Gesamtvergabe von Sanierungen an externe Firmen statt über den städtischen Wirtschaftshof vorsieht.

Auch im Bereich Feuerwehr gab es Beschlüsse: Die Marktgemeinde Nußdorf-Debant stellt im Rahmen einer Schenkung der Lienzer Feuerwehr zeitlich befristet ein Tanklöschfahrzeug zur Verfügung.

Weiterhin Unterstützung erhält außerdem das Tiroler Photoarchiv, das auch heuer mit 20.000 Euro gefördert wird. Zusätzlich laufen Gespräche über eine mögliche Eingliederung des Photoarchivs in die Tiroler Landesmuseen.

Kommentare

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  • buba7777
    Und was passiert mit dem Eislaufplatz, sollte der nicht Teil des Projekts sein?
    +11
    -0

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